Pixeldiskurs-Podcast #161 – Let‘s Play Horrorgames (mit QuasiMono)

Als Kulturphänomen ist das Let‘s Play mittlerweile weit verbreitet. Einen besonderen Reiz scheinen dabei Horrorgames darzustellen. Die Zuschauenden können sich entspannt zurücklehnen und einer ihnen mehr oder weniger sympathischen Person dabei zuschauen, wie diese sich gruselt und erschreckt. Über diesen mithin interpassiven Rezeptionsmodus sprechen wir mit unserem Gast Tom, der als QuasiMono auf Twitch gegenwärtig ein Halloween-Special zusammenstellt.

Außerdem geht es um Deltarune, Gaming Disorder und Plötze.

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Inhalt:

00:00:00 – 00:22:56 Spielewoche
00:22:56 – 00:50:50 Presseschau
00:50:50 – 01:30:42 Thema der Woche

Shownotes:

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Über Tobias Klös

Tobias Klös (tk), M.A. Erziehungs- und Bildungswissenschaft, ist seit 2016 Co-Host des Pixeldiskurs-Podcasts. Im Bereich der Game Studies interessiert er sich für Game-Based-Learning, Gamification, Kulturindustrie. Ausserdem spielt er leidenschaftlich Dance-Dance-Revolution.

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Über Stefan Heinrich Simond

Stefan Heinrich Simond (shs) publiziert und unterrichtet im Bereich der Game Studies am Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg. Er promoviert zur Konstruktion psychischer Krankheiten und psychiatrischer Institutionen in digitalen Spielen, ist Chefredakteur bei pixeldiskurs.de und hostet den wöchentlichen Pixeldiskurs-Podcasts.

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Über Natascha Balduf

Natascha Balduf (nb) hat an der Justus-Liebig-Universität Gießen im Master Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft studiert und promoviert gegenwärtig am Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg zur Darstellung geschlechtlicher Körper in digitalen Spielen.

2 comments

  1. Huhu,

    danke für diese spannende Folge! 🙂 Mir gefällt eure Presseschau mit der stärkeren Strukturierung besser!
    Mich hat euer Gespräch mit Tom nochmal zum Nachdenken über „Let’s Plays“ angeregt. Zum Teil hat Tom ja auch recht drastisch geschildert, ab und an für die Zuschauer bei einem Horror-Game weiter zu machen, obwohl er selbst an der Stelle lieber eine Pause gemacht/das Spiel erstmal beiseite gelegt hätte. Mir wurde dadurch -wenn wir es negaitv betrachten- der Druck einer Community nochmals neu bewusst, auch über die eigenen Grenzen zu gehen. Sicher kann das an manchen Stellen durchaus positiv sein, einmal „über den eigenen Schatten“ zu springen, in gewissem Sinne auch ermutigt zu werden, sich mit (eigenen) Ängsten auseinander zu setzen. Tom scheint an der Stelle ja gut zu reflektieren. Gleichzeitig sehe ich aber insbesondere für psychisch labilere (oder sehr junge) Let’s Player die Gefahr, sich auch Dinge/Situationen/Bilder zuzumuten, die eigentlich zu viel sind…

    Soweit mal!
    LG,
    Jessica

    1. In der Tat, ja – peer pressure kann eine unangenehme Angelegenheit werden und ich denke auch, dass insbesondere bei jüngeren SpielerInnen darauf unbedingt zu achten ist. Mithin interagieren reichlich Minderjährige auf dergleichen Plattformen mit einer Masse fremder Menschen.
      Bekannt sind mir allerdings auch keine konkreten Fälle, in denen sich die Interaktion mit dem Chat auf eine solche Weise negativ ausgewirkt hat.

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