#204 Die Darstellung von Wissenschaft und Technik (mit Rudolf Inderst und Carolin Wendt)

Als prägendes Element unserer epistemischen Kultur befindet sich die Wissenschaft stetig im Umbruch – ein Phänomen, welches sich auch in der Populärkultur manifestiert. Über Helden der Naturwissenschaft wie etwa Gordon Freeman, über zermürbende Konflikte biomedizinischer Prinzipienethik und über Technologiebäume in Strategiespielen als lineare Fortschrittsgeschichte sprechen wir sowohl mit dem Kulturwissenschafter und Community Strategist bei KochMedia Dr. Dr. Rudolf Inderst und der Politwissenschaftlerin und Community Managerin bei CD Projekt Red Carolin Wendt; basierend auf dem Sammelband Wissenschaft und Technologie in Digitale Spielen.

Außerdem geht es um Apple Arcade, die neue Konsolengeneration und jede Menge Sammelbände.

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Mehr als nur Basteln und Spielen

Über den „Entdecken“-Modus und seine Bedeutung für Nintendo Labo

„Bauen, Spielen, Entdecken.“ Nintendos Leitsatz zur hauseigenen Pappwerkstatt könnte einfacher und prägnanter nicht sein. Wo Basteln und Spielen quasi selbsterklärende Prinzipien sind, steckt hinter dem „Entdecken“-Teil des Nintendo Labo: Multi Set (2018) mehr als man denkt – zumindest wenn man die bisherige Berichterstattung dazu verfolgt hat.

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GameShame: Was ist das eigentlich?

Neulich ist es wieder passiert. Am Sonntag auf dem Fußballturnier meines Sohnes. Wie das eben so ist, wenn man plötzlich mit diversen anderen Erwachsenen Zeit zusammen verbringt: Man fängt an, sich miteinander zu unterhalten. Und natürlich kommt neben allerlei kontextbezogenem Fußball-Smalltalk auch irgendwann die Frage „…und was machst du so beruflich?“

Das ist der Punkt, wo bei mir die innere Stimme in einem ständigen Zwiespalt steckt. Mein Gegenüber hat mir bereits verraten, dass er schon seit mehreren Jahren für eine Immobilienfirma arbeitet und Grundstücke vermittelt. Er ist stolz auf seinen Beruf und trägt dies auch in seiner Kleidung und seinem Habitus nach außen. Nun blickt er mich erwartungsvoll an.

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coming soon…

Wir bereiten derzeit die Premiere eines Podcasts vor, der im Rahmen des studentischen Game Studies-Kolloquiums an der Philipps-Universität Marburg entsteht. Unser Anspruch besteht darin, eine Brücke zwischen der wissenschaftlichen Betrachtung von Videospielen als kulturelle Praxis einerseits und dem passionierten Gaming andererseits zu schlagen. Schwerpunktthemen in einzelnen Episoden, hermeneutische Interpretationen, Interviews mit WissenschaftlerInnen und AutorInnen, aber auch Rezensionen aktueller Spiele und Diskussionen über Geschehnisse aus der Videospielbranche stehen im Fokus des Casts.

Also bis zur Premiere!

– Stefan Simond