Themenreihe: World Building / Game Architecture

„Game designers don’t simply tell stories; they design worlds and sculpt spaces.“[1] Dieser Satz des Medienwissenschaftlers Henry Jenkins beinhaltet eine der Kernthesen, denen wir uns im Game Studies Kolloquium zuletzt widmeten. Er legt den Fokus der Betrachtung digitaler Spiele auf den Raum, den sie zur Verfügung stellen und in dem wir spielen können. Aus verschiedenen Ansätzen bildeten wir gemeinsam Thesen und Fragen, woraus sich eine Spielwelt zusammensetzt und wie der stets begrenzte Rahmen, in dem wir uns spielerisch bewegen können, zu unserer Spielerfahrung beiträgt.

Unsere Beschäftigung damit fassten wir unter dem Titel „World Building / Game Architecture“. Im Sinne der Themenreihe werden ausgewählte und weiterführende Ergebnisse unserer Arbeiten an dem Thema im Verlauf der nächsten Wochen auf diesem Blog veröffentlicht. Eine Übersicht aller Beiträge befindet sich am Ende dieses Einführungsartikels.

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Pixeldiskurs-Podcast #69 – Horizon Zero Dawn: The Frozen Wilds

Wie ließen sich die kälter und kürzer werdenden Tage besser verbringen als in den eisgekühlten Bergen von des neuen Add-Ons zu Horizon Zero Dawn. Stefan rezensiert The Frozen Wilds ausführlich und mit großer Begeisterung. Als Experte in allen Dingen gastiert zudem Nils Bernd Michael Weber.

Außerdem geht es um Destiny 2, Wolfenstein 2 und unseren neuen Anrufbeantworter.

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Eine Sprachnachricht, die wir in den Podcast aufnehmen, könnt ihr uns jederzeit senden, indem ihr folgende Telefonnummer wählt: 06421-9689229

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American Angst: Fürchte die Dunkelheit

Die eigene Spielfigur erwacht in völliger Finsternis. Eine Horrorvorstellung für alle, die vor einem dunklen Bildschirm ihre Figur durch eine bildlich dargestellte Welt steuern wollen. Denn wenn aus dem Videospiel das „Video“ – ich sehe – gestrichen wird, kommt eher Frust denn Lust auf. Doch wenn sich dieses „Video“ allgemein auf das Sehen bezieht – und nicht nur auf ein „ich sehe bewegte Bilder“ –, dann schließt das erfreulicherweise das Sehen (und idealerweise auch das Lesen) von Buchstaben mit ein. Und so kann die anfängliche Finsternis, in der wir uns wiederfinden, durchaus erhellend sein, denn bei American Angst handelt es sich um ein textbasiertes Spiel.

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Von Faschisten und Werwölfen: Veranstaltung am 16.11.2017

Kerndaten zur Veranstaltung

  • Wann? Am 16.11.2017 von 14 bis 16 Uhr.
  • Wo? Im GameLab (08A08) sowie Seminarraum (08A07) der Philosophischen Fakultät der Philipps-Universität Marburg. Adresse: Wilhelm-Röpke-Straße 6A.
  • Wer? Die Veranstaltung wird im Rahmen der Reading Week 2017 des Fachbereichs 09 vom Studentischen Game Studies Kolloquium der Philipps-Universität Marburg veranstaltet.

(Für weitere Informationen bitte Weiterlesen.)

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Pixeldiskurs-Podcast #68 – Gewalt als Werbemittel

Auf der Paris Games Week bekamen wir zwei Trailer zu sehen, deren essentieller Bestandteil die drastische Inszenierung oder zumindest Andeutung von Gewalt ist. Noch dazu richtet diese sich überwiegend gegen weibliche Personen. Wir diskutieren, ob die Trailer von The Last of Us Part II und Detroit: Become Human misogyn oder progressiv sind.

Außerdem geht es um Attack the Light, die Notwendigkeit des Coming Outs und Alzheimer.

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Pixeldiskurs-Podcast #67 – Das unfreiwillige Spiel

„I want to play a game“, sagt der Killer in Saw und foltert munter Menschen. Aber spielt denn da tatsächlich wer? Und sind wir noch Spieler, wenn wir nicht wissen, dass wir an einem Spiel teilhaben? Es ist ein seltsames und überraschend weit verbreitetes Phänomen, auf dessen Spurensuche wir uns begeben.

Außerdem geht es um Uncharted 4, Die Säulen der Erde und Stefans Sprachunfähigkeit.

 

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ECHO: Behaviorismus als Widerhall

Ein Echo ist nicht nur ein bekanntes physikalisches Phänomen, das die Ausbreitung eines Tons oder Geräuschs in Wellen und den anschließenden Widerhall an seinen Ursprungsort definiert, sondern ebenso die Repetition lyrischer Figuren in der Literatur. Die Mythologeme der griechisch-römischen Antike und deren Geschichten vom Waldgott Pan und der Oreade Echò und der Nymphe Echò und dem göttlichen Jüngling Narkissos bieten eine Erklärung des Phänomens des Widerhalls als Naturecho. In beiden Geschichten ist die Stimme der Echò eine weibliche, die aufgrund ihres nicht realisierbaren Liebesverlangens als klagende Figur illustriert wird.[1]

Doch als eine weniger klagende, eher besonnene und entschlossene Stimme, erklingt die der Hauptspielfigur En des Third-Person Science Fiction Adventures ECHO des Entwicklerstudios Ultra Ultra. Unrealisierbar erscheint auch ihr Verlangen, den Tod ihres Freundes Foster ungeschehen zu machen. Dabei soll ihr ein roter Würfel, der den Körper und Geist des Verflossenen enthält, behilflich sein. Nach einem 100-jährigen Dornröschenschlaf und einer damit verbundenen langen Reise im Hyperschlaf, erwacht En im Inneren eines Raumschiffs aus ihrer Stasis. Auf einem namenlosen weiß-schimmernden Planeten vermag die Erfüllung des Verlangens in greifbarer Nähe zu liegen. Doch hat sie Liebe hierher geführt? Weiterlesen

Pixeldiskurs-Podcast #66 – Loot Boxes: Mehr Glück als Spiel?

DLCs, Season Passes, Special Editions, Mikrotransaktionen und neuerdings Loot Boxes. Selbst Vollpreis-Titel sind vor der Monetarisierung jedweder Details nicht gefeit. Wir diskutieren die Ursprünge und das Für-und-Wider der Loot Boxes.

Außerdem geht es um Cuphead, Always Sometimes Monsters und langweilige Diskussionen.

 

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Pixeldiskurs-Podcast #65 – Pling, Platin (mit Peter Schneidermann)

Trophäen halten uns dazu an, Spielwelten ausgiebig zu erkunden, Mechaniken zu durchschauen und auszunutzen. Sie können unser Spielerleben fundamental verändern. Gemeinsam mit Peter Schneidermann vom Spielzeit-Podcast tauschen wir munter Anekdoten zu unseren eindrucksvollsten Erfahrungen auf dem Weg zu Platin-Trophäen aus.

Außerdem geht es um South Park, Wolfenstein und Nazis.

 

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Rayman Legends – (M)eine Odyssee zur Platin-Trophäe

Hätte mich jemand vor einem halben Jahr gefragt, was ich von Rayman Legends halte, so hätte ich vermutlich mit den Schultern gezuckt und gesagt, dass es nicht so mein Fall sei. Ja, Rayman Legends und ich waren zu Beginn unserer Reise keine Freunde. Nicht unbedingt spinnefeind, das nicht. Aber ich war lange Zeit skeptisch. Es packte mich nicht richtig. Der Ehrgeiz und das Interesse weiterzuspielen, waren beinahe zu gering, um es nach den ersten zwei Versuchen überhaupt nochmal zu starten.

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