Hinweis: Diese Folge des Pixeldiskurs-Podcast ist mittlerweile im /media/rep archiviert.
Schlagwort: kant
Sapere aude, Stanley!
Entscheidungen, Entscheidungen. Wir treffen sie alle. Ich entscheide mich dazu, diese Rezension zu schreiben, du entscheidest dich, sie zu lesen. Vielleicht geschieht Letzteres jedoch auch nicht freiwillig. Vielleicht hast du ja gar keine Wahl. Vielleicht bist du ein Stanley.
American Angst: Fürchte die Dunkelheit
Die eigene Spielfigur erwacht in völliger Finsternis. Eine Horrorvorstellung für alle, die vor einem dunklen Bildschirm ihre Figur durch eine bildlich dargestellte Welt steuern wollen. Denn wenn aus dem Videospiel das „Video“ – ich sehe – gestrichen wird, kommt eher Frust denn Lust auf. Doch wenn sich dieses „Video“ allgemein auf das Sehen bezieht – und nicht nur auf ein „ich sehe bewegte Bilder“ –, dann schließt das erfreulicherweise das Sehen (und idealerweise auch das Lesen) von Buchstaben mit ein. Und so kann die anfängliche Finsternis, in der wir uns wiederfinden, durchaus erhellend sein, denn bei American Angst handelt es sich um ein textbasiertes Spiel.