Pixeldiskurs-Podcast #149 – Die Normalisierung von Nazis im Multiplayer

In den meisten Shootern, die sich des Zweiten Weltkrieges als Setting bedienen, ist es selbstverständlich: Spätestens im Multiplayer-Modus kommen wir in den zweifelhaften Genuss, auf der Seite der Wehrmacht zu spielen. Wie Extra Credits kürzlich argumentierten, geht die funktionale Äquivalenz der beiden Fraktionen – in diesem Fall Alliierte und Nazis – mit einer Normalisierung der Nazis einher. Wie diskutieren also, ob die Dekontextualisierung des Multiplayers es rechtfertigt als virtueller Nazi ins Feld zu ziehen.

Außerdem geht es um Sky, Diablo 3 und 100 Babies.

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Pixeldiskurs-Podcast #140 – A Plague Tale: Innocence (mit Dr. Arno Görgen)

Die Pest ist spätestens seit ihrer erschütternden zweiten Pandemie nicht nur ein Faszinosum, sondern auch Inspiration für Erzählungen rund um apokalyptische Kontamiationsszenarien. Selten aber dient die tatsächliche Pest-Pandemie im mittelalterlichen Europa als zentrales Setting in digitalen Spielen. A Plague Tale nimmt sich genau dieser Aufgabe an. Zwischen persönlichen Tragödien, einer blutrünstigen Inquisition und sehr, sehr, sehr vielen Ratten kämpfen zwei Waisenkinder ums Überleben. Gemeinsam mit dem Kulturhistoriker Dr. Arno Görgen diskutieren wir die Darstellung der Pest-Pandemie und ob A Plague Tale seinen Ansprüchen gerecht wird.

Außerdem geht es um Rage 2, Videospielverfilmungen und Schlurp.

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Pixeldiskurs-Podcast #131 – Let it go

Kennt ihr das Gefühl, wenn Spielen sich weniger wie ein Vergnügen und mehr wie eine Verpflichtung anfühlt? Wenn ihr so viel Zeit, Geld oder Aufwand in einen Titel investiert, obwohl ihr euch immer wieder bei dem Gedanken ertappt, dass es eigentlich keinen Spaß macht? – Dann seid ihr genau richtig, denn wir sprechen über Spiele, die wir abgebrochen haben und beurteilen rückblickend, ob das die richtige Entscheidung war.

Außerdem geht es um die Nominierung von Kingdom Come: Deliverance für den Deutschen Computerspielpreis, verschiedentliche Gründe für ein Verkaufsverbot von Spielen und Microtransactions.

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Pixeldiskurs-Podcast #129 – Indie-Logbuch: Spindle (mit Tom Bleek & Kim)

Mit dem Anfangen anzufangen ist stets eine Herausforderung. Zutiefst ziehen wir daher unseren Hut vor den Ambitionen aufstrebender Indie-Entwickler, die ihre Projekte mit Fleiß- und Zeitaufwand vorantreiben. Ein solches Projekt ist Spindle von Tom Bleek (@spindledev) und Kim (@nofuelgames). Wir sprechen mit beiden über die ersten Schritte im Entwicklungsprozess und die damit einhergehenden Herausforderungen.

Außerdem geht es um das kontroverse AMA von THQNordic, die politische Ästhetik des digitalen Spiels und Schlafgewohnheiten.

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Pixeldiskurs-Podcast #117 – Das große Audioquiz – Teil 3

Spiele allein an ihrer Audio-Spur zu erraten ist gar nicht immer einfach, wie wir bereits in Teil 1 und 2 unseres großen Audio-Quiz’ festgestellt haben. Dank einer Einreichung von Benjamin Bartel stellen wir uns der Herausforderung erneut!

Außerdem geht es um Red Dead Redemption 2, die mangelnde Barrierefreiheit der Switch und Tobis Retro-Kamin.


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Pixeldiskurs-Podcast #112 – Überlegungen zum Raum
(mit Prof. Dr. Stephan Günzel)

Die Frage danach, wie digitale Spiele Räume repräsentieren, imaginieren und konstituieren mag zunächst abstrakt wirken. Sie führt jedoch zu überaus interessanten Überlegungen, wie unser heutiger Gast Prof. Dr. Stephan Günzel von der TU Berlin beweist. Mit ihm sprechen wir über die Relevanz der Mini-Map, den Bedeutung des spatial turns und den Barbie-Test.

Außerdem geht es um den Umgang mit reaktionären Trollen, Mini Metro und Ameisen.


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Gamescomdiskurs 2018 #2 – Hakenkreuze (mit Jörg Friedrich & Sebastian Schulz)

An einem unscheinbarem Stand in der Indie Arena gab es eine Sensation zu bestaunen: Erstmals hat die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) unter Anwendung der Sozialadäquanzklausel die Verwendung des Hakenkreuzes in einem Spiel für den deutschen Markt freigegeben. Wir haben Through the Darkest of Times angespielt und mit Jörg Friedrich und Sebastian Schulz von Paintbucket über die Hakenkreuzdebatte gesprochen.

 

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Pixeldiskurs-Podcast #108 – Von der Moral des Spielekaufs

Die Transaktionen sind so schnell erledigt. Ein Klick, die automatische Bezahlung via PayPal. Dabei stehen hinter den digitalen Spielen, die uns tagtäglich Vergnügen bereiten, Menschen, deren Arbeitsbedingungen mitunter zermürbend und von Ungerechtigkeit gezeichnet sind. Wir sprechen über die moralische Dimension des Spielekaufs im Kapitalismus.

Außerdem geht es um Wissen ist Macht, BioShock: Infinite und unseren genialen Plan™ zum Weiterverkauf digitaler Spiele.


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Pixeldiskurs-Podcast #105 – Florence: Über die Liebe und das Leben

Hach ja…die Liebe. Das zentrale Thema im Leben so vieler Menschen ist in digitalen Spielen oft nur eine vorgeschobene Motivation zum Anstoß der Heldenreise; der Kuss der Prinzessin als ultimativer MacGuffin. Florence jedoch erzählt kreativ und nahezu ohne Worte vom Blühen und Verblühen einer Jugendliebe. Wir nehmen uns etwas Zeit, um das preisgekrönte Mobile-Game zu rezensieren.

Außerdem geht es um Zombies Run, toxische Maskulinität und den Blutmond.


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Von Faschisten und Werwölfen: Veranstaltung am 16.11.2017

Kerndaten zur Veranstaltung

  • Wann? Am 16.11.2017 von 14 bis 16 Uhr.
  • Wo? Im GameLab (08A08) sowie Seminarraum (08A07) der Philosophischen Fakultät der Philipps-Universität Marburg. Adresse: Wilhelm-Röpke-Straße 6A.
  • Wer? Die Veranstaltung wird im Rahmen der Reading Week 2017 des Fachbereichs 09 vom Studentischen Game Studies Kolloquium der Philipps-Universität Marburg veranstaltet.

(Für weitere Informationen bitte Weiterlesen.)

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