#222 EU-internes Geo-Blocking

Über viele Jahre haben renommierte Publisher in Kooperation mit Valve Steam-Keys vertrieben, die nur in einigen EU-Ländern funktionierten. Nun folgen postewendend rechtliche Konsequenzen und die Frage steht im Raum: Wie verändern digitale Vertriebe den EU-Binnenmarkt?

Außerdem geht es um marginalisierte Perspektiven auf den Spielebegriff, Spiele mit Überlänge und die nicht stattfindende Preiserhöhung von Xbox Live Gold.

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#211 Gaming Sexism

Auf der einen Seite heißt es, nahezu die Hälfte der ‚gamer‘ seien weiblich; auf der anderen, dass es sich doch nur um casual gaming handle. In ihrer Monographie Gaming Sexism argumentiert Amanda C. Cote, dass die Casual Revolution sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance für Inklusionsbestrebungen sei. Wir diskutieren die Kernthesen des Buches.

Außerdem geht es um das Ende von Uplay, geeignete Fernseher für die nächste Konsolengeneration und drei verfluchte Spiele.

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#208 Was ist eigentlich Genshin Impact?

Verführerisch klingt zunächst die Prämisse: Ein elaboriertes Open-World-RPG, überdeutlich inspiriert von The Legend of Zelda: Breath of the Wild und das auch noch komplett kostenfrei. Im Hintergrund lauert allerdings eine Lootbox-ähnliche Gacha-Mechanik. Wir diskutieren unsere Ersteindrücke zu Genshin Impact.

Außerdem geht es um Tomb Raider, imperative Ziele, und die Augenmaschine in Dead Space 2.

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#201 Lesekreis: Huizinga – Homo Ludens

Als Johan Huizinga beklagt, Spiele seien ein im Grunde marginalisierter Gegenstand der Wissenschaft, fehlt von den Game Studies, wie wir sie heute kennen, noch jede Spur. Dennoch legt der niederländische Kulturhistoriker bereits 1938 eine der nach wie vor populärsten Definitionen von Spielen vor. In der ersten Ausgabe unseres Lesekreises widmen wir uns dem ersten Kapitel von Homo Ludens.

Außerdem geht es um Paper Mario, um den Grafik-Fetischismus der Spieleindustrie und die Gestaltung universitärer Lehre in der Corona-Pandemie.

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#188 – Der deutsche Computerspielpreis 2020 (mit Jenni Wergin)

Nach dem Debakel des letzten Jahres stellte der Deutsche Computerspielpreis eine Neuerfindung der Veranstaltung in Aussicht: Höhere Preisgelder dank Förderung des Bundes, modifizierte Auszeichnungskategorien und eine Doppelmoderation von Barbara Schöneberger und Nino Kerl. Hinzu kommt die Corona-bedingte Notwendigkeit, die mehr oder weniger glamuröse Gala durch einen Online-Livestream zu ersetzen. Ob dem Deutschen Computerspielpreis eine Kehrtwende gelingt, diskutieren wir gemeinsam mit der Förderreferentin des Medienboards Berlin-Brandenburg und ihrerseits Jurymitglied, Jenni Wergin.

Außerdem geht es um Trials of Mana, die toxische Community von Valorant und The Blackwater Incident.

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