Pixeldiskurs-Podcast #43 – Dekonstruktion und Neubeginn

Gibt es ein Leben nach der Ubisoft-Formel und eine andere sinnvolle Tastenbelegung als [X] für Springen? Wie kann sich die Gameskultur noch weiterentwickeln und müssen wir zwangsläufig den Vorschlaghammer an das Bestehende legen, um aus den Scherben ein neues Mosaik für unsere Kirchenfenster zu basteln oder verfallen wir in Heiligsprechungen?

Außerdem geht es um Privatisierung, Post-Apocalypse und weichgespülte Pazifisten-Veganer.

 

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Pixeldiskurs-Podcast #42 – Über Tiere (mit ONEVA)

Epona trägt uns tapfer über die Weite von Hyrule, mythologische Bestia stehen uns im Kampfe bei und Wildtiere werden zu Crafting-Material verarbeitet. Welchen Umgang pflegen wir mit denjenigen Tieren, die die digitalen Welten bewohnen? Gemeinsam mit unserem Hörer ONEVA diskutieren wir die unterschiedlichen Repräsentationsformen tierischer Gegner und Begleiter.

Außerdem geht es um die Dynamik von Konsolengenerationen, Skillbäume und die goldene Zelda-Cartridge.

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Eine Ästhetik des Abnormalen: Körperliche Behinderungen in killer7

killer7 – das Spiel, das seinen Director und Writer Suda „51“ Goichi im Westen bekannt gemacht hat – ist ein avantgardistisches Action-Adventure, das ich bis heute zu den bemerkenswertesten Spielen überhaupt zähle. Als es 2005 auf dem Markt kam, ließ es die Fachpresse die Frage diskutieren, ob killer7 Kunst sei, beziehungsweise, von killer7 ausgehend, ob Videospiele generell Kunst sein könnten.[i] Mit Blick auf killer7 steht das für mich außer Frage – allerdings nicht etwa deshalb, weil seine Optik so stilisiert, seine Themen so erwachsen und die Hintergrundgeschichte so ‚irre’ sind. Letztlich ist all das nur Oberfläche. Entscheidender ist, dass killer7 als Videospiel über sich selbst hinausweist, dass es dabei den Mut zeigt, unter Umständen auch anzuecken, sich einer eindeutigen Lesart entzieht, gewohnte Denkmuster in Frage stellt und so das Potential hat, seine Spieler auch noch lange nach dem Abspann zu beschäftigen.

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Behinderung in Dwarf Fortress – Mit Äxten, Krücken und Willenskraft zu Ruhm und Reichtümern

„‚Tis but a scratch!“ – So wird der Schwarze Ritter aus Monty Python and the Holy Grail im offiziellen Dwarf Fortress-Wiki zitiert, wenn es um Verletzungen geht, die sich mein Avatar im Verlauf des ‚Adventure Mode‘ zuziehen kann. Und davon kann es reichliche und in großer Variation geben. Eines der Merkmale, die Dwarf Fortress auszeichnen und zu seinem Ruf als komplexe Weltsimulation beitragen.

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Pixeldiskurs-Podcast #34 – Spiele & Behinderungen: Interview mit SpecialEffect

Im dritten Teil unserer Serie sprechen wir mit Mark und Frankie von SpecialEffect, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen, die Titel zu spielen, die sie spielen möchten. Sollte diese Beschreibung auf euch zutreffen, dann tretet mit der Charity in Kontakt, denn deren Unterstützung ist kostenfrei und gilt auch für Deutschland. Möchtet ihr das Projekt überdies unterstützen, könnte ihr auf der oben verlinkten Seite eine Spende abgeben.

Außerdem geht es um die Antisemitismus-Vorwürfe gegen Pewdiepie, das digitale Spiel als perfektes Panopticon und Sperrmüll.

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Pixeldiskurs-Podcast #33 – Spiele & Behinderungen: Interview mit Colin Barnes

Lasst uns einen Blick auf die Disability Studies, die Repräsentation von Menschen mit Behinderungen in den Medien und die Mechanismen struktureller Unterdrückung werfen. Wir sprechen mit Colin Barnes, emeritierter Professor für Disability Studies und Gründer des Centre for Disability Studies, über die Stereotype, welche allgegenwärtig sich reproduziert finden. Darüber hinaus ist das Interview die Grundlage zu der bereits veröffentlichten Analyse von Life is Strange.

Außerdem geht es um die Legitimation von Gewalt gegen Nazis, Spiele im Unterricht und das Konsens-Nirwana.

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Pixeldiskurs-Podcast #24 – Marotten, Ticks und Sammelzwänge

Eine Taube fehlt. 99 von 100. Ich kann und will das nicht nochmal von vorne machen. Die fehlende Taube werde ich nie vergessen. Wir sprechen über unsere Gaming-Marotten, den Perfektionismus und die Gestaltung des eigenen Avatars. Den Zwang, alle Kameras auszuschießen, wenn es auch Zeit und Munition kostet.

Außerdem geht es um die Game Awards 2016, die Dominanz von Waffen und Guy Love.

 

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Pixeldiskurs-Podcast #23 – Spaß und Egoismus (mit Jochen Gebauer)

‚Wir brauchen keine Produkttests, sondern Rezensionen‘, so Jochen Gebauer sinngemäß. Wir unterhalten uns mit dem ehemaligen GameStar-Chefredakteur und Podcaster (Auf ein Bier) über den Status Quo des Spielejournalismus, die Frage, ob Spiele immer Spaß machen müssen und den Sinn von moralischen Entscheidungen in Spielen.

Außerdem geht’s um künstlerische Integrität, die Förderung der deutschen Spielebranche und Rainer Schauder.

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