Pixeldiskurs-Podcast #149 – Die Normalisierung von Nazis im Multiplayer

In den meisten Shootern, die sich des Zweiten Weltkrieges als Setting bedienen, ist es selbstverständlich: Spätestens im Multiplayer-Modus kommen wir in den zweifelhaften Genuss, auf der Seite der Wehrmacht zu spielen. Wie Extra Credits kürzlich argumentierten, geht die funktionale Äquivalenz der beiden Fraktionen – in diesem Fall Alliierte und Nazis – mit einer Normalisierung der Nazis einher. Wie diskutieren also, ob die Dekontextualisierung des Multiplayers es rechtfertigt als virtueller Nazi ins Feld zu ziehen.

Außerdem geht es um Sky, Diablo 3 und 100 Babies.

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Pixeldiskurs-Podcast #130 – Heteronormativität & Subversion
(mit Sam Krasser)

Mario und Peach, Link und Zelda, Nathan Drake und Elena Fisher – die prominenten Paare der Spielkultur wiederholen stets ein altes Versprechen: Die Vereinigung von Mann und Frau in seliger Harmonie. Dahinter stehen Annahmen, die ausgrenzen oder zumindest außen-vor-lassen. Mit unserem Gast Sam Krasser diskutieren wir über die Selbstverständlichkeit heterosexueller Beziehungen und die Möglichkeit ihrer Subversion.

Außerdem geht es um PS4-Remote Play auf iOS-Geräten, Super Smash Bros. Ultimate und eine verstaubte Switch.

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Save the Princess: Liebe und Level im Videospiel

Liebe ist ein Wort mit vielen Bedeutungen. Gegen den Common Sense, dass Liebe ein Gefühl sei, argumentiert Niklas Luhmann in seinem Buch Liebe als Passion. Dort beschreibt er Liebe stattdessen als Kommunikationsmedium, dass Anschlusskommunikation – ja Gesellschaft – erst wahrscheinlich macht.[1] Bei einem solchen Stellenwert verwundert es kaum, dass Liebe ihren Einzug auch ins Videospiel erfahren hat. Damit wissenschaftlich auseinandergesetzt, hat sich jedoch noch so gut wie keiner, weshalb hier ein erster Vorstoß gewagt werden soll. Wie funktioniert Liebe im Videospiel?

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