#206 Wie entsteht ein Sammelband? (mit Arno Görgen)

Die Herausgeberschaft eines Sammelbandes kann ein wichtiger und enorm lehrreicher Schritt in der akademischen Laufbahn sein und zugleich völlig überwältigend wirken. Wie kommt man von einer vagen Idee zu einem üppigen Buch? Wie entstehen die inhaltlichen Texte, wie lässt sich ein Verlag finden und wer finanziert ein solches Unterfangen? Basierend auf eigener Erfahrung mit dem kürzlich erschienen Sammelband Krankheit in Digitalen Spielen und im Gespräch mit dem Kulturhistoriker Dr. Arno Görgen setzen wir uns mit all diesen Fragen auseinander.

Außerdem geht es um Iron Harvest, die Übernahme von Bethesda durch Microsoft und Mund-Nasen-Bedeckungen.

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#197 The Last of Us Part II

Jenseits von Geschmacksurteilen ist The Last of Us Part II sicherlich einer der kontroversesten Titel diesen Jahres. In unserer Rezension diskutieren wir über die Legitimität der expliziten Gewaltdarstellung, über die Konstruktion von Queerness und natürlich über die Frage, ob The Last of Us Part II eigentlich wie Schindlers Liste ist.

Außerdem geht es um Duolingo, die zahlreiche Vorwürfe sexueller Übergriffe auf Twitch und Kamikaze-Bienen.

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#191 Keinen Pixel den Faschisten (mit Björn Hennig & Benjamin Strobel)

Auch in dieser Woche wenden wir uns noch mal dem Thema Rechtsradikalismus zu. Hinter dem Slogan Keinen Pixel den Faschisten steht nämlich eine Initiative, die sich um eine inklusive und dezidiert antifaschistische Spielkultur bemüht. Mit Björn Hennig und Benjamin Strobel, die aktiv bei der Initiative mitwirken, diskutieren wir über fundamentale Wertekonflikte, über den Unterschied zwischen identitätsbezogener und verhaltensbezogener Exklusion sowie über vermeintlich unpolitische Räume.

Außerdem geht es um Fran Bow, um ‚Gamer‘ als identitätsbildender Begriff und Penisbrüche.

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#188 – Der deutsche Computerspielpreis 2020 (mit Jenni Wergin)

Nach dem Debakel des letzten Jahres stellte der Deutsche Computerspielpreis eine Neuerfindung der Veranstaltung in Aussicht: Höhere Preisgelder dank Förderung des Bundes, modifizierte Auszeichnungskategorien und eine Doppelmoderation von Barbara Schöneberger und Nino Kerl. Hinzu kommt die Corona-bedingte Notwendigkeit, die mehr oder weniger glamuröse Gala durch einen Online-Livestream zu ersetzen. Ob dem Deutschen Computerspielpreis eine Kehrtwende gelingt, diskutieren wir gemeinsam mit der Förderreferentin des Medienboards Berlin-Brandenburg und ihrerseits Jurymitglied, Jenni Wergin.

Außerdem geht es um Trials of Mana, die toxische Community von Valorant und The Blackwater Incident.

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Pixeldiskurs-Podcast #162 – Kotaku und die redaktionelle Unabhängigkeit

In der vergangenen Woche entfaltete sich eine nicht ganz einfach zu durchschauende Situation um das Online-Magazin Kotaku. Während einige schon das Ende der Seite wahlweise zelebrieren oder betrauern, scheint die Lage durchaus unklar. Wir arbeiten die Ereignisse auf und diskutieren den Zusammenhang zwischen Spielejournalismus und politischen Diskursen.

Außerdem geht es um Man of Medan, schwarzen Humor und unsere Zukunft bei Springer.

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Pixeldiskurs-Podcast #138 – Workification

Ob in endlosen Sammel- und Crafting-Systemen in kontemporären Rollenspielen, Lebens- und Farming-Simulationen oder in Form täglich neuer Quests – die Durchdringung von Spielen mit Arbeitslogik ist schwer zu übersehen. Wir lassen also unsere Gedanken schweifen und berichten von unseren Erfahrungen mit der sogenannten ‚workification‘.

Außerdem geht es um die Zukunft von PlayStation Now, die anhaltenden Sexismusvorwürfe gegen Riot Games und die Q-Theorie.

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Pixeldiskurs-Podcast #132 – Genderkonstruktionen in League of Legends (mit Natascha Balduf)

Sexualisierte Champions, reichhaltige Kritik an einer sexistischen Unternehmenskultur, eine toxische Community und Boobie-Streaming. Wenn es um die Konstruktion geschlechtlicher Körper in und um League of Legends geht, gibt es viel zu besprechen. Genau das tun wir mit unserem Gast Natascha Balduf, die zu eben jenem Thema promoviert.

Außerdem geht es um die Rückkehr von Lucasfilm Games, den politischen Gehalt digitaler Spiele und den Brexit.

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Pixeldiskurs-Podcast #126 – Star Wars: Keine neue Hoffnung?

Die Tragik ist offensichtlich: In fünf Jahren ist es DICE und EA gerade einmal gelungen, zwei Star Wars-Spiele zu veröffentlichen, die nicht nur Neuauflagen bereits etablierter Titel sind, sondern auch anhaltende Kontroversen auslösten. Verzweifelt lassen wir unseren Blick über die lange Geschichte der Star Wars-Spiele schweifen und diskutieren, wie es weitergehen kann.

Außerdem geht es um Alto’s Odyssey, Sexismus im eSport und das Nostalgie-Potenzial digitaler Spieler.

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Pixeldiskurs-Podcast #107 – Vergangenheitsatmosphären
(mit Felix Zimmermann)

Digitale Spiele erlauben uns, die Vergangenheit zumindest vermeintlich zu spüren. Das Klirren metallner Schilde, das Knistern des Feuers im gothischen Herrenhaus oder die antiken Ruinen, in denen kostbare Schätze lauern – die Atmosphäre vergangener Zeiten umgibt uns beständig. Unser Gast Felix Zimmermann befasst sich dezidiert mit der Konstitution dieser Atmosphären und ihrer kontemporären Relevanz. Mit uns spricht er über die Entwicklung seines theoretischen Konzepts.

Außerdem geht es um die ‚Babe-Duelle‘ der GameStar, sexistische Arbeitsumgebungen bei Entwicklerstudios und Hakenkreuze.


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