Pixeldiskurs-Podcast #68 – Gewalt als Werbemittel

Auf der Paris Games Week bekamen wir zwei Trailer zu sehen, deren essentieller Bestandteil die drastische Inszenierung oder zumindest Andeutung von Gewalt ist. Noch dazu richtet diese sich überwiegend gegen weibliche Personen. Wir diskutieren, ob die Trailer von The Last of Us Part II und Detroit: Become Human misogyn oder progressiv sind.

Außerdem geht es um Attack the Light, die Notwendigkeit des Coming Outs und Alzheimer.

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Pixeldiskurs-Podcast #64 – Grand Theft Satire

Grand Theft Auto V ist nach wie vor ein Titel, der polarisiert. Zwischen spitzfindiger Satire und der Reproduktion sexistischer Stereotype ist das meistverkaufteste Spiel aller Zeiten zu finden. Es erlaubt uns zynischen Spaß frei von Konsequenzen in einer Metropole, die von kapitalistischer Logik durchzogen ist. Im Anschluss an Rainer Sigl gehen wir der Frage nach, ob die Satire, als die GTA V gemeinhin verstanden wird, eine gelungen oder eben überhaupt eine ist.

Außerdem geht es um die Implementierung eines Skip-Buttons für Bosskämpfe, Uncharted 3 und Peter Licht.


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Pixeldiskurs-Podcast #54 – „Honestly, I Would Stick with the Books“

Können Spiele uns geschichtliche Ereignisse wie die Landung der Alliierten in der Normandie vermitteln? Ist es ausreichend wenn wir Jeanne d’Arc nur aus Age of Empires II kennen? Wir diskutieren Pro und Contra von Geschichtsvermittlung über Spiele.

Außerdem geht es um Wolfgang Bosbach, Hater in Overwatch und das tragische Ende von Superlevel.

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Einer von 30 Millionen: Zwischen Flamern und Frauen

Im April diesen Jahres feierte der Entwickler Blizzard Entertainment mit Overwatch seinen 30 Millionsten registrierten Spielenden.[1] Der Multiplayer-Ego-Shooter ist damit Blizzards „fastest-growing franchise“ und hat somit zu 80% des Umsatzes im Geschäftsjahr 2016/17 des Mutterkonzerns Activision Blizzard beigetragen. Dies entspricht mehr als eine Milliarde US-Dollar.[2] 30 Millionen: „The more, the merrier“, dachte ich mir. Ein Trugschluss. Denn dass sich unter diesen 30 Millionen Angemeldeten nicht immer freundlich gesinnte, auf einen fairen Wettkampf fokussierte Mitspielende tummeln, steht selbstverständlich außer Frage. Overwatchs Spielerlebnis leidet seit Einführung des Titels im Mai 2016 unter einer „toxic community“.[3] Das Community-Mitglied „Calculated“ bringt den Sachverhalt nach nur vier Tagen der Veröffentlichung auf den Punkt. Sämtliche Kommentare von Community-Mitgliedern werden im Folgenden unverändert wiedergegeben:

„Overwatch appears to be incredibly toxic. If you lose a game, you get blasted with toxicity. If you beat them in a game, they blast you with toxicity. Your own team-mates are toxic to one another if anyone says the first word. Why did it become like this 4 days in? And what will you do about it, Blizzard?”[4]

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Pixelmonat Juni 2015

Um unsere monatliche Rundschau perspektivisch möglichst vielfältig zu halten, wird diese in jeder Ausgabe von einem anderen Autor betreut. Von den Kolloquentinnen und Kolloquenten gesammelt und dieses Mal von Dan aufbereitet, erhaltet ihr einen Überblick über den Videospiel-Juni.

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Von Einsamkeit, Kindheitserinnerungen und dem Status Quo der Spieleindustrie – Im Interview mit den Machern von Tengami

Das Mobile Game Tengami von Entwickler Nyamyam wird künftig auch auf der WiiU zu spielen sein. Mit der Portierung auf die Nintento-Konsole war das junge Entwickler-Team zu Gast auf der Gamescom in Köln. Wir haben dort mit Jennifer Schneidereit, Mitbegründerin von Nyamyam, über das kleine Spielekunstwerk gesprochen. Dabei konnten wir sowohl thematisch weiterführende Aspekte aus unserem Artikel „Remediation im Videospiel Tengami“ vertiefen, als auch einiges über die Gedanken und Gefühle erfahren, die hinter dem Spiel stecken.

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Gedanken zu Videospielen: Is it (obviously) a men’s world?

Blau für Jungs, Rosa für Mädchen. Spielzeugpistolen und ferngesteuerte Autos für Buben, Puppenhäuser, Barbies und Schminke für kleine Fräuleins: Zuschreibungen, die vermutlich schon vor Äonen tief in den Köpfen vieler Menschen gewurzelt haben. Zuschreibungen, die noch heute gelten. Zuschreibungen, die allerdings einmal gründlich überdacht werden sollten. Ich sträube mich dagegen, dass Mädchen schon früh in die Schublade PINK! PONIES! FEEN! SHOPPING! EINHÖRNER! GLITZER! NOCH MEHR PINK! UND PLÜSCH! einsortiert werden. Natürlich hat jeder seine Interessen. Und natürlich gibt es Frauen und Mädchen, die auf eben jenen Kram absolut abfahren. Aber das Ganze sollte irgendwo auch Grenzen haben. Denn diese frühe, strikt geschlechtsspezifische Prägung, im Fall von Mädchen auch Pinkification genannt, trägt systematische Züge und vermittelt Rollenvorbilder, die vielleicht nicht ganz unzweifelhaft sind.

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