#194 Ästhetik der Maschinen

Zwei Konsolen (links Playstation) rechts XboX

In der vergangenen Woche holte Sony das verschobene PS5-Event nach und stellte im Kontext einer einstündigen Trailershow 25 neue Titel für die kommende Konsolengeneration vor. Den krönenden Abschluss machte aber das Design der PlayStation 5. Aber welche Schlussfolgerungen lassen sich aus dem futuristischen Look ziehen und in welchem Verhältnis stehen diese zur Xbox Series X? Wir interpretieren die Ästhetik der beiden Maschinen im Vergleich.

Außerdem geht es um Animal Crossing, rassistische Implikationen medientechnologischer Dispositive und die Klaue.

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#191 Keinen Pixel den Faschisten (mit Björn Hennig & Benjamin Strobel)

Auch in dieser Woche wenden wir uns noch mal dem Thema Rechtsradikalismus zu. Hinter dem Slogan Keinen Pixel den Faschisten steht nämlich eine Initiative, die sich um eine inklusive und dezidiert antifaschistische Spielkultur bemüht. Mit Björn Hennig und Benjamin Strobel, die aktiv bei der Initiative mitwirken, diskutieren wir über fundamentale Wertekonflikte, über den Unterschied zwischen identitätsbezogener und verhaltensbezogener Exklusion sowie über vermeintlich unpolitische Räume.

Außerdem geht es um Fran Bow, um ‚Gamer‘ als identitätsbildender Begriff und Penisbrüche.

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#190 – Good Gaming – Well Played Democracy (mit Mick Prinz)

Spätestens seit der Diskussionen um den Anschlag in Halle ist klar: Rechtsradikale verbreiten vermehrt auch über Online-Spiele und angeschlossene Foren und Plattformen ihre Ideologie. Mit Mick Prinz, dem Projektleiter von „Good Gaming – Well Played Democracy“ der Amadeu-Antonio-Stiftung, sprechen wir über digitales Streetwork, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und toxisches Verhalten in Spiele-Communities.

Außerdem geht es um die fragwürdige Monetarisierungspraxis von The Culling: Origins, Machtstrukuren in Animal Crossing: New Horizons und den Sporrrrrrt.

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#178 – Through the Darkest of Times

Kaum wurde über eine kleine deutsche Produktion so viel berichtet und diskutiert, wie über Through the Darkest of Times. In einem klar antifaschistischen Gestus setzt sich der Titel von Paintbucket Games mit dem Nazi-Regime auseinander. Dabei deutet nicht nur das Zeigen von Hakenkreuzen darauf hin, dass hier kein Blatt vor den Mund genommen wird. Ein wichtiges Spiel ist Through the Darkest of Times also unbedingt, aber ist es auch ein gutes Spiel? Diese Frage diskutieren wir im Kontext unserer Rezension.

Außerdem geht es um den rassistischen Terroranschlag von Hanau, die Relevanz von non-disclosure agreements und die anstehende Reform des Jugendschutzgesetzes.

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Pixeldiskurs-Podcast #162 – Kotaku und die redaktionelle Unabhängigkeit

In der vergangenen Woche entfaltete sich eine nicht ganz einfach zu durchschauende Situation um das Online-Magazin Kotaku. Während einige schon das Ende der Seite wahlweise zelebrieren oder betrauern, scheint die Lage durchaus unklar. Wir arbeiten die Ereignisse auf und diskutieren den Zusammenhang zwischen Spielejournalismus und politischen Diskursen.

Außerdem geht es um Man of Medan, schwarzen Humor und unsere Zukunft bei Springer.

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Pixeldiskurs-Podcast #156 – Die 50 besten Spiele des 21. Jahrhunderts

Ist Assassin’s Creed 2 tatsächlich ein besseres Spiel als Journey? Warum findet sich kaum ein Indie-Titel unter den Top 50? Und verdient Minecraft wirklich den Titel als bestes Spiel des 21. Jahrhunderts? In der vergangenen Woche hat der Guardian eine Liste der 50 besten Spiele des 21. Jahrhunderts veröffentlicht, die wir nicht unkommentiert lassen wollen.

Außerdem geht es um die Regulierung von Freizügigkeit auf Twitch, Breath of the Wild und Bertie Bott’s Every Flavour Beans.

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Pixeldiskurs-Podcast #137 – Die deutsche Spielebranche und ihre Förderkultur (mit Jenni Wergin)

Seit dem Deutschen Computerspielpreis 2019 sind zwar schon einige Wochen verstrichen, doch das Trauma sitzt tief. Wie konnte es zu diesem Debakel kommen? Wie ist es um die deutsche Spielebranche bestellt und welche Fördermöglichkeiten werden benötigt? Über diese Fragen sprechen wir mit Jenni Wergin, die als Förderreferentin des Medienboards Berlin-Brandenburg in der Jury des Deutschen Computerspielpreises war und als allgemeine Expertin der hiesigen Spielkultur bezeichnet werden kann.

Außerdem geht es um den Vorstoß von GamerGate-Protagonisten in das EU-Parlament, zweifelhafte Rassismus-Debatten und Tobis kaputtes Auto.

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Pixeldiskurs-Podcast #80 – Körperlose Stimmen

Wie selbstverständlich sprechen in digitalen Spielen körperlose Stimmen zu uns. Sei es, dass wir im Tutorial Instruktionen folgen oder andere Figuren uns über Funk zugeschaltet sind. Gelegentlich gar können wir uns kaum darauf verlassen, was jene Stimmen uns erzählen. Wir diskutieren den kulturhistorischen Status körperloser Stimmen und ihre implizite Autorität.

Außerdem geht es um That Dragon Cancer, Professionalität in der Overwatch League und die ‚Entsiffung‘ des Kulturbetriebs.

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