#209 Lesekreis: Roger Caillois – Die Spiele und die Menschen

Begriffe wie agôn, alea, mimicry, ilinx, paidia und ludus durchziehen den Game Studies-Diskurs noch heute. Zurückzuführen sind sie auf den französischen Soziologen Roger Caillois, der in einem seiner Hauptwerke, Die Spiele und die Menschen, im Jahre 1958 eine Kategorisierung der Spiele erarbeitet. In unserem Lesekreis arbeiten wir die besagte Kategorisierung auf.

Außerdem geht es um Genshin Impact, um Rougelites und die neoliberalen Inskriptionen der Social Media-Nutzung.

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#207 Hybride Spiele in Zeiten der Krise (mit Manfred Lamplmair)

Die Effekte der Corona-Krise auf die Spieleindustrie haben wir bereits mehrfach besprochen. Dabei ist klar, dass sich neben all dem Trubel der Krise auch positive Auswirkungen zeitigen, denn Computerspiele haben heute mehr denn je eine sozialintegrative Funktion. Wie aber ist es um Brettspiele und hybride Spiele bestellt, die eine physische Kopräsenz der Spielenden voraussetzen? Um diese Frage zu beantworten, sprechen wir mit dem CEO von Rudy Games, Manfred Lamplmair.

Außerdem geht es um den Humor von God of War, Crunch bei CD Projekt Red und die Einsamkeit des Chefredakteurs.

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#206 Wie entsteht ein Sammelband? (mit Arno Görgen)

Die Herausgeberschaft eines Sammelbandes kann ein wichtiger und enorm lehrreicher Schritt in der akademischen Laufbahn sein und zugleich völlig überwältigend wirken. Wie kommt man von einer vagen Idee zu einem üppigen Buch? Wie entstehen die inhaltlichen Texte, wie lässt sich ein Verlag finden und wer finanziert ein solches Unterfangen? Basierend auf eigener Erfahrung mit dem kürzlich erschienen Sammelband Krankheit in Digitalen Spielen und im Gespräch mit dem Kulturhistoriker Dr. Arno Görgen setzen wir uns mit all diesen Fragen auseinander.

Außerdem geht es um Iron Harvest, die Übernahme von Bethesda durch Microsoft und Mund-Nasen-Bedeckungen.

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#205 Die nächste Konsolengeneration

Mittlerweile hat auch Sony das Schweigen gebrochen und nicht nur eine ganze Reihe neuer Titel für die PS5 angekündigt, sondern auch die Preise und Veröffentlichungsdaten. Im November diesen Jahres wird sich also die Frage stellen: Microsofts Xbox Series X bzw. S oder Sony PlayStation 5 bzw. PS5 Digital Edition. Eben diese Frage wollen wir gemeinsam diskutieren.

Außerdem geht es um Among Us, ungewöhnliche Eingabegeräte und Japanisch für Anfänger.

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#201 Lesekreis: Huizinga – Homo Ludens

Als Johan Huizinga beklagt, Spiele seien ein im Grunde marginalisierter Gegenstand der Wissenschaft, fehlt von den Game Studies, wie wir sie heute kennen, noch jede Spur. Dennoch legt der niederländische Kulturhistoriker bereits 1938 eine der nach wie vor populärsten Definitionen von Spielen vor. In der ersten Ausgabe unseres Lesekreises widmen wir uns dem ersten Kapitel von Homo Ludens.

Außerdem geht es um Paper Mario, um den Grafik-Fetischismus der Spieleindustrie und die Gestaltung universitärer Lehre in der Corona-Pandemie.

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#199 Den Schlussstrich ziehen – Warum wir gute Spiele oft nicht beenden

Ob aufgrund von Bugs, von repetitivem Gameplay, von involvierenden Alternativen oder manchmal auch einfach ohne ersichtlichen Grund – wir alle haben eine mehr oder wenige lange Liste von Titeln, die wir angefangen, aber nie abgeschlossen haben. Wir diskutieren einige Beispiele und die Gründe, die zum Abbruch führten.

Außerdem geht es um Ghost of Tsushima, um Kanonbildung und Narrative Accessibility.

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#198 Zum Begriff der Paratextualität

Computerspiele sind umgeben und mitunter auch durchzogen von Paratexten. Von den ersten Screenshots und Trailern über Dev Diaries und News-Artikel bis hin zu Rezensionen, Guides und Fantheorien – manch einer mag sogar so weit gehen, die Vielgestaltigkeit der Paratexte als eigentlich interessanten Gegenstand der Game Studies zu verstehen. Wir diskutieren über den Begriff der Paratextualität und über dessen Extensionen im kontemporären Game Studies-Diskurs.

Außerdem geht es um The Final Hours of Half-Life Alyx, Vor- und Nachteile des Outsourcings und Zahnschmerzen.

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#197 The Last of Us Part II

Jenseits von Geschmacksurteilen ist The Last of Us Part II sicherlich einer der kontroversesten Titel diesen Jahres. In unserer Rezension diskutieren wir über die Legitimität der expliziten Gewaltdarstellung, über die Konstruktion von Queerness und natürlich über die Frage, ob The Last of Us Part II eigentlich wie Schindlers Liste ist.

Außerdem geht es um Duolingo, die zahlreiche Vorwürfe sexueller Übergriffe auf Twitch und Kamikaze-Bienen.

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#189 – Bekenntnisse eines International Sales Managers (mit Justus Jeromin)

Wie wird der Preis eines Spieles sowohl in der physischen als auch digitalen Distribution bestimmt? Wie kommen Spiele in die gängigen Abo-Modelle wie PlayStation Plus und Xbox Game Pass – und was haben die Publisher und Entwicklerstudios eigentlich davon? Über diese und viele weitere Fragen sprechen wir mit Justus Jeromin, International Sales Manager bei Daedalic.

Außerdem geht es um die Flughafenszene von Modern Warfare 2, die Leaks von The Last of Us Part II und die Pest.

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#188 – Der deutsche Computerspielpreis 2020 (mit Jenni Wergin)

Nach dem Debakel des letzten Jahres stellte der Deutsche Computerspielpreis eine Neuerfindung der Veranstaltung in Aussicht: Höhere Preisgelder dank Förderung des Bundes, modifizierte Auszeichnungskategorien und eine Doppelmoderation von Barbara Schöneberger und Nino Kerl. Hinzu kommt die Corona-bedingte Notwendigkeit, die mehr oder weniger glamuröse Gala durch einen Online-Livestream zu ersetzen. Ob dem Deutschen Computerspielpreis eine Kehrtwende gelingt, diskutieren wir gemeinsam mit der Förderreferentin des Medienboards Berlin-Brandenburg und ihrerseits Jurymitglied, Jenni Wergin.

Außerdem geht es um Trials of Mana, die toxische Community von Valorant und The Blackwater Incident.

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