Pixeldiskurs-Podcast #154 – Gaming Disorder: Im Schatten einer Diagnose (mit Prof. Dr. Anne Mette Thorauge & Jurriaan van Rijswijk)

Vor knapp einem Jahr hat die World Health Organisation die Entscheidung gefällt, die sogenannte Gaming Disorder in ihren Diagnosekatalog aufzunehmen. Als nicht-stoffgebundene Sucht sollen so spezifisch Personen diagnostiziert und therapiert werden, deren Spielverhalten über einen Zeitraum von zwölf Monaten exzessiv ist und dazu führt, dass andere Lebensbereiche vernachlässigt werden. Mit Prof. Dr. Anne Mette Thorauge vom Department of Media, Cognition and Communication an der Universität Copenhagen und Jurriaan van Rijswijk, dem Gründer und Vorsitzenden der Games for Health Foundation Europe, diskutieren wir über die Chancen und Gefahren der Gaming Disorder.

Außerdem geht es um den #metoo-Moment der Spielebranche, die Nintendo Switch und Final Fantasy XIV: A Realm Reborn.

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Pixeldiskurs-Podcast #141 – Observation

In einer Remineszenz auf 2001: A Space Odyssey versetzt uns Observation in die körperlose Existenz einer Raumstation. Zwischen eingängigem Kammerspiel und Puzzle-Adventure erleben wir eine bekannte Geschichte aus neuer Perspektive. Wir rezensieren den neuen Titel des Studios hinter Stories Untold.

Außerdem geht es um Rage 2, eine Allianz gegen Google Stadia und die Pixeldiskurs-Partei (PDP).

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Pixeldiskurs-Podcast #140 – A Plague Tale: Innocence (mit Dr. Arno Görgen)

Die Pest ist spätestens seit ihrer erschütternden zweiten Pandemie nicht nur ein Faszinosum, sondern auch Inspiration für Erzählungen rund um apokalyptische Kontamiationsszenarien. Selten aber dient die tatsächliche Pest-Pandemie im mittelalterlichen Europa als zentrales Setting in digitalen Spielen. A Plague Tale nimmt sich genau dieser Aufgabe an. Zwischen persönlichen Tragödien, einer blutrünstigen Inquisition und sehr, sehr, sehr vielen Ratten kämpfen zwei Waisenkinder ums Überleben. Gemeinsam mit dem Kulturhistoriker Dr. Arno Görgen diskutieren wir die Darstellung der Pest-Pandemie und ob A Plague Tale seinen Ansprüchen gerecht wird.

Außerdem geht es um Rage 2, Videospielverfilmungen und Schlurp.

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Pixeldiskurs-Podcast #130 – Heteronormativität & Subversion
(mit Sam Krasser)

Mario und Peach, Link und Zelda, Nathan Drake und Elena Fisher – die prominenten Paare der Spielkultur wiederholen stets ein altes Versprechen: Die Vereinigung von Mann und Frau in seliger Harmonie. Dahinter stehen Annahmen, die ausgrenzen oder zumindest außen-vor-lassen. Mit unserem Gast Sam Krasser diskutieren wir über die Selbstverständlichkeit heterosexueller Beziehungen und die Möglichkeit ihrer Subversion.

Außerdem geht es um PS4-Remote Play auf iOS-Geräten, Super Smash Bros. Ultimate und eine verstaubte Switch.

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Pixeldiskurs-Podcast #113 – Nintendo Labo (mit Alexander Michaelis)

Nintendo Labo sorgte zunächst für Verwirrung. Verkauft Nintendo tatsächlich Pappe? – Gemeinsam mit unserem Gast Alexander Michaelis klären wir einige der Missverständnisse auf und ergründen zum Abschluss der laufenden Themenreihe Nintendo Labo als retronostalgischen Hybriden aus analoger und digitaler Spielerfahrung.

Außerdem geht es um die anhaltende Crunch-Problematik, nicht nur aber auch im Kontext von Rockstar Games, um Reigns: Game of Thrones und die Tobis Verwandlung in Rick.


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Das Labo steht auch für Labor: Die Toy-Con Werkstatt

1992 erschien Mario Paint für den Super Nintendo. Zwei Modi sollten im kollektiven Gedächtnis der Retro Gaming Szene bleiben. Zum einen das namensgebende Malprogramm, zum anderen die Fähigkeit, eigene kurze Lieder zu komponieren (was sich übrigens konstanter Beliebtheit auf Youtube erfreut). Die größte Besonderheit aber war die Art der Bedienung, denn das Spiel wurde mit einer Maus geliefert. Damit wurde eine Form der Kontrolle möglich, die über die acht Richtungen des Steuerkreuzes hinausging. Was hat dieses 26 Jahre alte Beispiel nun mit dem erschienenen Nintendo Labo tun?

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Das Nintendo Labo Klavier als Lerninstrument

Viele Menschen spielen seit Kinder- oder Jugendtagen ein Musikinstrument, wenn nicht sogar mehrere. Jedoch kommt manch anderer selbst als erwachsene Person nicht dazu, ein Instrument zu erlernen, was an einer Vielzahl an Gründen liegt. Hierbei sind zum Beispiel die Anschaffungskosten, die geeignete Lehrperson und natürlich die große Zeitinvestition zu nennen. Bei mir persönlich hat sich ein Interesse an akustischen Instrumenten erst spät bemerkbar gemacht, was zunächst durch einen abgebrochenen Gitarrenunterricht und später durch Rhythmusspiele gestillt wurde. Als dann Jahre später eine Empfehlung zum Klavierlernen folgte, wurde mir zeitlich nahe die Chance gegeben, das Nintendo Labo Klavier auszuprobieren.

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Pixeldiskurs-Podcast #111 – Interferenzen des Meta-Spiels

Trophäen, Achievements und Guides zu deren Erlangung sind gewiss reizvoll. Als Meta-Spiel dringen sie in das ‚eigentliche Spiel‘ vor und beeinflussen die Erfahrung – zum Schlechten? Wir diskutieren das Bedürfnis, Trophäen zu sammeln und Guides zu konsultieren.

Außerdem geht es um Manfred Spitzers Absage an die AfD, Reigns und die einzig wahre Sing Star-Erfahrung.


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Mehr als nur Basteln und Spielen

Über den „Entdecken“-Modus und seine Bedeutung für Nintendo Labo

„Bauen, Spielen, Entdecken.“ Nintendos Leitsatz zur hauseigenen Pappwerkstatt könnte einfacher und prägnanter nicht sein. Wo Basteln und Spielen quasi selbsterklärende Prinzipien sind, steckt hinter dem „Entdecken“-Teil des Nintendo Labo: Multi Set (2018) mehr als man denkt – zumindest wenn man die bisherige Berichterstattung dazu verfolgt hat.

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Themenreihe: Potenziale und Grenzen von Nintendo Labo

‚Nintendo macht nun viel Geld mit Pappe.‘ Das war zu der Zeit nach der Ankündigung von Nintendo Labo für die Nintendo Switch wohl mit Abstand das Lieblingsnarrativ vieler spieleaffiner Magazine, Autor_innen und YouTuber_innen – ‚Pappe‘ ihr Lieblingswort für Wortwitze und Klicks. Das hat sich inzwischen zum Glück etwas geändert, denn immer wieder der gleiche Witz wird doch irgendwann langweilig. Auch wenn es am Ende tatsächlich Pappe ist. Stattdessen hat Nintendo Labo nun einen Platz in der Spielewelt eingenommen, der zwischen Kuriosität, Spielerei und Familienaktivität schwankt. Belächelt wird es aber immer noch gerne.

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