#202 App Stores als Gatekeeper (mit Ondrej Trhon von Charles Games)

Umso wichtiger der Mobile Games-Markt wird, desto wichtiger werden auch App Stores als Gatekeeper. Zu weiten Teilen entscheiden Google und Apple nach mal mehr und mal weniger transparenten Kriterien, welche Computerspiele auf den Smartphones und Tablets dieser Welt veröffentlicht werden. Wir beschäftigen uns mit zwei kontroversen Fällen, die sich kürzlich ereignet haben: Erstens sprechen wir mit Ondrej Trhon von Charles Games, deren dokumentarisches Adventure Attentat 1942 trotz Sozialadäquanzklausel aufgrund der Darstellung von Hakenkreuzen nicht im Google Play Store erscheinen darf. Zweitens diskutieren wir über die Entfernung von Fortnite aus dem App Store, nachdem Epic Games eine Gewinnbeteiligung von Apple umgangen hatte.

Außerdem geht es um Fall Guys, streikende Autor_innen und #freepixeldiskurs.

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#191 Keinen Pixel den Faschisten (mit Björn Hennig & Benjamin Strobel)

Auch in dieser Woche wenden wir uns noch mal dem Thema Rechtsradikalismus zu. Hinter dem Slogan Keinen Pixel den Faschisten steht nämlich eine Initiative, die sich um eine inklusive und dezidiert antifaschistische Spielkultur bemüht. Mit Björn Hennig und Benjamin Strobel, die aktiv bei der Initiative mitwirken, diskutieren wir über fundamentale Wertekonflikte, über den Unterschied zwischen identitätsbezogener und verhaltensbezogener Exklusion sowie über vermeintlich unpolitische Räume.

Außerdem geht es um Fran Bow, um ‚Gamer‘ als identitätsbildender Begriff und Penisbrüche.

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#190 – Good Gaming – Well Played Democracy (mit Mick Prinz)

Spätestens seit der Diskussionen um den Anschlag in Halle ist klar: Rechtsradikale verbreiten vermehrt auch über Online-Spiele und angeschlossene Foren und Plattformen ihre Ideologie. Mit Mick Prinz, dem Projektleiter von „Good Gaming – Well Played Democracy“ der Amadeu-Antonio-Stiftung, sprechen wir über digitales Streetwork, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und toxisches Verhalten in Spiele-Communities.

Außerdem geht es um die fragwürdige Monetarisierungspraxis von The Culling: Origins, Machtstrukuren in Animal Crossing: New Horizons und den Sporrrrrrt.

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#178 – Through the Darkest of Times

Kaum wurde über eine kleine deutsche Produktion so viel berichtet und diskutiert, wie über Through the Darkest of Times. In einem klar antifaschistischen Gestus setzt sich der Titel von Paintbucket Games mit dem Nazi-Regime auseinander. Dabei deutet nicht nur das Zeigen von Hakenkreuzen darauf hin, dass hier kein Blatt vor den Mund genommen wird. Ein wichtiges Spiel ist Through the Darkest of Times also unbedingt, aber ist es auch ein gutes Spiel? Diese Frage diskutieren wir im Kontext unserer Rezension.

Außerdem geht es um den rassistischen Terroranschlag von Hanau, die Relevanz von non-disclosure agreements und die anstehende Reform des Jugendschutzgesetzes.

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Pixeldiskurs-Podcast #163 – Lebenslänglich für Cheater

Nach der Verwendung eines Aimbots in Fortnite wurde der YouTuber Jarvis lebenslang gebannt. Um jenen Fall entbrannte eine Diskussion, an der wir uns beteiligen möchten. Ist die Verwendung von Cheatsoftware grundsätzlich verwerflich? Und ist ein lebenslanger Bann eine angemessene Strafe?

Außerdem geht es um unsere Ersteindrücke von Death Stranding, Tokyo Dark: Remembrance und Weihnachtsgeschenke.


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Pixeldiskurs-Podcast #160 – Fit dank Zombies (mit Adrian Hon)

Als eines der beliebtesten Exergames war Zombies, Run! seiner Zeit beachtlich voraus. Wir selbst haben mehrfach über den Titel gesprochen. Diesmal wollen wir die Gelegenheit nutzen, um sowohl über die Ästhetik des Zombies als auch über Fitness-Spiele zu sprechen. Als Gast haben wir den CEO von sixtostart, Adrian Hon, eingeladen, um über Zombies, Run! zu sprechen.

Außerdem geht es um Coin Master, den Sinkflug von ActivisionBlizzard und Deutsch als Fremdsprache.

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Pixeldiskurs-Podcast #157 – Tipps für Tagungen

Tagungsbesuche gehören oftmals zu den intensivsten, schönsten und spannendesten Tätigkeiten der akademischen Profession. Insbesondere, wenn ihr noch nicht allzu viele Erfahrungen habt sammeln können, stellt sich jedoch schnell eine Überforderung ein: Zu viele Panels und zu wenig Zeit, zu viel zu tun tun und zu wenig Schlaf. Von der Vor- und Nachbereitung bis hin zu Empfehlungen der Etikette – wir stellen einige unserer besten Tipps für Tagungen zusammen.

Außerdem geht es um die Frage, ob ‚Gamergirls‘ dem Feminismus schaden, um Googles neuen Play Pass und Backwaren.

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Pixeldiskurs-Podcast #152 – Wolfenstein Youngblood

In vielerlei Hinsicht ist Wolfenstein Youngblood besonders. Es ist das erste Spiel, dass ungeschnitten, inklusive Hakenkreuzen, in Deutschland erscheint, obwohl es keinem primären Bildungszweck folgt. Es ist zudem ein radikaler Einschnitt in die erfolgreiche Wolfenstein-Formel; Albernheiten im Koop anstatt Zorn und Melancholie, ein rollenspiel-artiges Upgrade-System anstatt puristischem Shooter-Gameplay. Wir werfen einen detaillierten Blick auf den jüngsten Eintrag der Wolfenstein-Reihe.

Außerdem geht es um den E3-Leak, die neu entfachte ‚Killerspiel-Debatte‘ und das Rosenhan-Experiment.

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Pixeldiskurs-Podcast #149 – Die Normalisierung von Nazis im Multiplayer

In den meisten Shootern, die sich des Zweiten Weltkrieges als Setting bedienen, ist es selbstverständlich: Spätestens im Multiplayer-Modus kommen wir in den zweifelhaften Genuss, auf der Seite der Wehrmacht zu spielen. Wie Extra Credits kürzlich argumentierten, geht die funktionale Äquivalenz der beiden Fraktionen – in diesem Fall Alliierte und Nazis – mit einer Normalisierung der Nazis einher. Wie diskutieren also, ob die Dekontextualisierung des Multiplayers es rechtfertigt als virtueller Nazi ins Feld zu ziehen.

Außerdem geht es um Sky, Diablo 3 und 100 Babies.

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Gamescomdiskurs 2018 #2 – Hakenkreuze (mit Jörg Friedrich & Sebastian Schulz)

An einem unscheinbarem Stand in der Indie Arena gab es eine Sensation zu bestaunen: Erstmals hat die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) unter Anwendung der Sozialadäquanzklausel die Verwendung des Hakenkreuzes in einem Spiel für den deutschen Markt freigegeben. Wir haben Through the Darkest of Times angespielt und mit Jörg Friedrich und Sebastian Schulz von Paintbucket über die Hakenkreuzdebatte gesprochen.

 

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