#209 Lesekreis: Roger Caillois – Die Spiele und die Menschen

Begriffe wie agôn, alea, mimicry, ilinx, paidia und ludus durchziehen den Game Studies-Diskurs noch heute. Zurückzuführen sind sie auf den französischen Soziologen Roger Caillois, der in einem seiner Hauptwerke, Die Spiele und die Menschen, im Jahre 1958 eine Kategorisierung der Spiele erarbeitet. In unserem Lesekreis arbeiten wir die besagte Kategorisierung auf.

Außerdem geht es um Genshin Impact, um Rougelites und die neoliberalen Inskriptionen der Social Media-Nutzung.

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#202 App Stores als Gatekeeper (mit Ondrej Trhon von Charles Games)

Umso wichtiger der Mobile Games-Markt wird, desto wichtiger werden auch App Stores als Gatekeeper. Zu weiten Teilen entscheiden Google und Apple nach mal mehr und mal weniger transparenten Kriterien, welche Computerspiele auf den Smartphones und Tablets dieser Welt veröffentlicht werden. Wir beschäftigen uns mit zwei kontroversen Fällen, die sich kürzlich ereignet haben: Erstens sprechen wir mit Ondrej Trhon von Charles Games, deren dokumentarisches Adventure Attentat 1942 trotz Sozialadäquanzklausel aufgrund der Darstellung von Hakenkreuzen nicht im Google Play Store erscheinen darf. Zweitens diskutieren wir über die Entfernung von Fortnite aus dem App Store, nachdem Epic Games eine Gewinnbeteiligung von Apple umgangen hatte.

Außerdem geht es um Fall Guys, streikende Autor_innen und #freepixeldiskurs.

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#201 Lesekreis: Huizinga – Homo Ludens

Als Johan Huizinga beklagt, Spiele seien ein im Grunde marginalisierter Gegenstand der Wissenschaft, fehlt von den Game Studies, wie wir sie heute kennen, noch jede Spur. Dennoch legt der niederländische Kulturhistoriker bereits 1938 eine der nach wie vor populärsten Definitionen von Spielen vor. In der ersten Ausgabe unseres Lesekreises widmen wir uns dem ersten Kapitel von Homo Ludens.

Außerdem geht es um Paper Mario, um den Grafik-Fetischismus der Spieleindustrie und die Gestaltung universitärer Lehre in der Corona-Pandemie.

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