Das Labo steht auch für Labor: Die Toy-Con Werkstatt

1992 erschien Mario Paint für den Super Nintendo. Zwei Modi sollten im kollektiven Gedächtnis der Retro Gaming Szene bleiben. Zum einen das namensgebende Malprogramm, zum anderen die Fähigkeit, eigene kurze Lieder zu komponieren (was sich übrigens konstanter Beliebtheit auf Youtube erfreut). Die größte Besonderheit aber war die Art der Bedienung, denn das Spiel wurde mit einer Maus geliefert. Damit wurde eine Form der Kontrolle möglich, die über die acht Richtungen des Steuerkreuzes hinausging. Was hat dieses 26 Jahre alte Beispiel nun mit dem erschienenen Nintendo Labo tun?

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Basteln und Spielen

Ende April dieses Jahres brachte Nintendo mit den ersten beiden Labo Sets etwas in dieser Form so noch nie Dagewesenes auf den Markt. Mit Hilfe von Pappschablonen können sich Spielende eine Art erweiterten Controller für ihre Nintendo Switch basteln. Hierbei wird entweder der Bildschirm der Konsole selbst oder aber auch die beiden abtrennbaren Joy-Con Controller in die fertig erbauten Papphüllen (die sogenannten Toy-Cons) eingesetzt und durch Bewegung, Nutzung der Infrarotkamera, des Touchscreens, der Knöpfe oder Vibration bedient. Bislang gibt es zum einen das Robo-Set (2018) und zum anderen das Multi-Set (2018). Mit letzterem haben wir uns anlässlich der Veröffentlichung der nun dritten Erweiterung (Fahrzeug-Set) beschäftigt und den Aspekt des Bastelns und Spielens genauer betrachtet.

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Pixeldiskurs-Podcast #62 – Der freie Spieler (mit Philipp Söchtig)

Immer mehr Spiele erlauben ihren Spielern, sich kreativ einzubringen und auszutoben. Von den entscheidungsbasierten Telltale-Titeln über Editor-Games wie Little Big Planet und Minecraft bis hin zu subversiven Fight Clubs in Dark Souls. Wir sprechen mit dem Medienwissenschaftler Philipp Söchtig über die kreativen Freiheiten des Spielers.

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