Pixeldiskurs-Podcast #107 – Vergangenheitsatmosphären
(mit Felix Zimmermann)

Digitale Spiele erlauben uns, die Vergangenheit zumindest vermeintlich zu spüren. Das Klirren metallner Schilde, das Knistern des Feuers im gothischen Herrenhaus oder die antiken Ruinen, in denen kostbare Schätze lauern – die Atmosphäre vergangener Zeiten umgibt uns beständig. Unser Gast Felix Zimmermann befasst sich dezidiert mit der Konstitution dieser Atmosphären und ihrer kontemporären Relevanz. Mit uns spricht er über die Entwicklung seines theoretischen Konzepts.

Außerdem geht es um die ‚Babe-Duelle‘ der GameStar, sexistische Arbeitsumgebungen bei Entwicklerstudios und Hakenkreuze.


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Pixeldiskurs-Podcast #105 – Florence: Über die Liebe und das Leben

Hach ja…die Liebe. Das zentrale Thema im Leben so vieler Menschen ist in digitalen Spielen oft nur eine vorgeschobene Motivation zum Anstoß der Heldenreise; der Kuss der Prinzessin als ultimativer MacGuffin. Florence jedoch erzählt kreativ und nahezu ohne Worte vom Blühen und Verblühen einer Jugendliebe. Wir nehmen uns etwas Zeit, um das preisgekrönte Mobile-Game zu rezensieren.

Außerdem geht es um Zombies Run, toxische Maskulinität und den Blutmond.


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Pixeldiskurs-Podcast #98 – Kein Thema

Auf ein richtiges Thema der Woche hatten wir diese Woche keine Lust. Stattdessen findet sich ein Potpourri spannender Diskussionen. Wir sprechen über die Interdependenzen der Debatten um historische Authentizität und Sexismus; es geht um unsere skurrilen E3-Predictions, die Tragik von Final Fantasy XV, die Überforderung von Overwatch und vieles mehr.

 


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Pixeldiskurs-Podcast #69 – Horizon Zero Dawn: The Frozen Wilds

Diese Folge ist dank Sylvio Konkol von spielkritik.com wiederhergestellt. Vielen herzlichen Dank dafür!

Wie ließen sich die kälter und kürzer werdenden Tage besser verbringen als in den eisgekühlten Bergen von des neuen Add-Ons zu Horizon Zero Dawn. Stefan rezensiert The Frozen Wilds ausführlich und mit großer Begeisterung. Als Experte in allen Dingen gastiert zudem Nils Bernd Michael Weber.

Außerdem geht es um Destiny 2, Wolfenstein 2 und unseren neuen Anrufbeantworter.

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Eine Sprachnachricht, die wir in den Podcast aufnehmen, könnt ihr uns jederzeit senden, indem ihr folgende Telefonnummer wählt: 06421-9689229

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South Park unterm Hakenkreuz

Ein Vergleich der Zensur des Fernsehens und Computerspiels

„Dressing like Hitler in school isn’t cool!” (South Park USA 1997–, Comedy Central, S01E07, TC: 00:07:20) belehrt ein „educational film“ (ebd.) die Figur Eric Cartman, welcher kurz darauf von seiner Schuldirektorin versehentlich als Ku-Klux-Klan-Gespenst eingekleidet wird. In South Park werden „Lehren (…) nicht gezogen – und wenn, dann nur ironisch, um das Ziehen von Lehren selbst lächerlich zu machen“ (Ruchatz 2012, 89). South Park ist eben eine satirische Attacke auf Religion, Politik und alle andern moralischen Ordnungshüter (vgl. Stratyner/Keller 2009, 3). Da ist es kaum verwunderlich, dass Cartman nichts aus dem Lehrfilm lernt und stattdessen enthusiastisch den Hitlergruß nachahmt. Satirisch aufgeladen wird die Szene freilich dadurch, dass seine Schuldirektorin im Versuch ein neues Kostüm zu finden, Cartman nur von einem ‚Altnazi‘ (Hitler) in einen ‚Neonazi‘ (Ku-Klux-Klan) verwandelt. Dabei steht die symbolische Ebene im Fokus: Die Hakenkreuzarmbinde und der Bart lassen sofort darauf schließen wen Cartman darstellen soll, wie auch die charakteristisch spitzzulaufende Gespensterkapuze (siehe Abb. 1 u. 2).

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