Pixeldiskurs-Podcast #56 – Der Ton macht die Musik (mit Nils Bernd Michael Weber)

Von der ersten Sekunde an farbenfroh beleidigt zu werden kann keinem Teamspiel zuträglich sein. Anhand von Overwatch diskutieren wir mit Nils Bernd Michael Weber die beständige Flamer-Kultur und deren diskriminierende Würze.

Außerdem geht es um Technoscience, das Pokémon Go-Fest und Mandalas.

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Pixeldiskurs-Podcast #52 – Regelverstöße

Regeln sind in digitalen Spielen absolut, ein Verstoß so gut wie unmöglich. Doch immer wieder gibt es die kleinen Subversionen seitens Spielern und Entwicklern, die Regeln selbstbewusst aufgreifen und sie zum Teil des Spieles machen. In MMOs wie Eve Online findet sich ein solches Prinzip auf die Spitze getrieben. Wir diskutieren die Möglichkeiten des Regelverstoßes, des Spielens mit Regeln und die aktive Gestaltung von Regelsystemen durch Spieler.

Außerdem geht es um Frauen im eSport, Frauen in Assassin’s Creed und Kant.

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Einer von 30 Millionen: Zwischen Flamern und Frauen

Im April diesen Jahres feierte der Entwickler Blizzard Entertainment mit Overwatch seinen 30 Millionsten registrierten Spielenden.[1] Der Multiplayer-Ego-Shooter ist damit Blizzards „fastest-growing franchise“ und hat somit zu 80% des Umsatzes im Geschäftsjahr 2016/17 des Mutterkonzerns Activision Blizzard beigetragen. Dies entspricht mehr als eine Milliarde US-Dollar.[2] 30 Millionen: „The more, the merrier“, dachte ich mir. Ein Trugschluss. Denn dass sich unter diesen 30 Millionen Angemeldeten nicht immer freundlich gesinnte, auf einen fairen Wettkampf fokussierte Mitspielende tummeln, steht selbstverständlich außer Frage. Overwatchs Spielerlebnis leidet seit Einführung des Titels im Mai 2016 unter einer „toxic community“.[3] Das Community-Mitglied „Calculated“ bringt den Sachverhalt nach nur vier Tagen der Veröffentlichung auf den Punkt. Sämtliche Kommentare von Community-Mitgliedern werden im Folgenden unverändert wiedergegeben:

„Overwatch appears to be incredibly toxic. If you lose a game, you get blasted with toxicity. If you beat them in a game, they blast you with toxicity. Your own team-mates are toxic to one another if anyone says the first word. Why did it become like this 4 days in? And what will you do about it, Blizzard?”[4]

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Pixeldiskurs auf dem tinypalace Games-Festival

Als im April das tiny collective an uns heran trat mit der Frage, ob wir uns nicht an ihrem kleinen Indie-Games-Festival beteiligen wollen, fand ich das eine gute Chance, mich zum ersten Mal im Rahmen von Pixeldiskurs einzubringen. Jedoch wollte ich mehr als die üblichen Vorträge und suchte so nach einem alternativen Ansatz der Beteiligung.

Zunächst galt es zu klären, was das tinypalace Festival ist und was es sein will. Kurz zusammengefasst: Es ist ein Games Festival, das Computerspiele zeigen will, die Ausdruck einer politischen, gesellschaftlichen und/oder künstlerischen Haltung sind, ohne kommerzielle Interessen. Dazu gibt es Workshops und Talks rund um das Thema. Dieses Festival fand nun letztes Wochenende, in der temporären Ausstellungsplattform Interim am Kasseler Hauptbahnhof statt. Kuratiert von Studierenden der Kunsthochschule Kassel. Unser Beitrag bestand aus einer Installation zum anfassen, entdecken und nachdenken: Die „Achievement-Machine“.

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See you in Sausage Land: Zu Gast bei Devolver Digital

Devolver Digital lud im Vorfeld der Gamescom mit den Worten „See you in Sausage Land“ [scherzhaft für Deutschland – Anm. d. Verf.] ein. So hatte ich die Gelegenheit, die Angebote der amerikanischen Publisher in Halle 4.1 etwas genauer unter die Lupe zu nehmen: Während ich The Talos Principle, Hotline Miami 2 und Xtodie:Ragnarok in lockerer Atmosphäre anspielen konnte, war sogar Zeit für einen kurzen Plausch mit Freelives-Geschäftsführer Evan Greenwood und Programmierer Ruan Rothmann, die mit ihrem Team Broforce entwickeln.
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GameLab-Podcast #6 – Homophobie

gaymerx-1374876587Thomas Hitzlsperger hat sein Coming-Out, das Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare schafft es nicht in den Koalitionsvertrag, die Thematisierung von Homosexualität im Schulunterricht wird von Konservativen per Petition angefochten – ja, es war ein ziemlich schwuler Monat für Deutschland. Moment, ist das jetzt eigentlich eine Beleidigung? Und wieso begegnen uns eigentlich so selten homosexuelle Charaktere in Videospielen?
Wir sprechen über Homophobie als gesellschaftliches Problem (00:00:58) und stochern anschließend in einer Straßenumfrage nach euren Meinungen (00:43:08). Zudem unterhalten wir uns mit Matt Conn, Gründer der ersten Videospielmesse für Schwule und Lesben GaymerX, und sprechen über sein neues Projekt Read Only Memories (01:34:00). Erfahrt außerdem, warum Persona 4: Golden wahrscheinlich das beste Spiel der Welt ist.
Das Homophobie-Kompetenz-Team bilden: Aaron Beller, Sophie Bömer und Stefan Simond.

 

GameLab-Podcast #6 – Homophobie
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