#202 App Stores als Gatekeeper (mit Ondrej Trhon von Charles Games)

Umso wichtiger der Mobile Games-Markt wird, desto wichtiger werden auch App Stores als Gatekeeper. Zu weiten Teilen entscheiden Google und Apple nach mal mehr und mal weniger transparenten Kriterien, welche Computerspiele auf den Smartphones und Tablets dieser Welt veröffentlicht werden. Wir beschäftigen uns mit zwei kontroversen Fällen, die sich kürzlich ereignet haben: Erstens sprechen wir mit Ondrej Trhon von Charles Games, deren dokumentarisches Adventure Attentat 1942 trotz Sozialadäquanzklausel aufgrund der Darstellung von Hakenkreuzen nicht im Google Play Store erscheinen darf. Zweitens diskutieren wir über die Entfernung von Fortnite aus dem App Store, nachdem Epic Games eine Gewinnbeteiligung von Apple umgangen hatte.

Außerdem geht es um Fall Guys, streikende Autor_innen und #freepixeldiskurs.

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#194 Ästhetik der Maschinen

Zwei Konsolen (links Playstation) rechts XboX

In der vergangenen Woche holte Sony das verschobene PS5-Event nach und stellte im Kontext einer einstündigen Trailershow 25 neue Titel für die kommende Konsolengeneration vor. Den krönenden Abschluss machte aber das Design der PlayStation 5. Aber welche Schlussfolgerungen lassen sich aus dem futuristischen Look ziehen und in welchem Verhältnis stehen diese zur Xbox Series X? Wir interpretieren die Ästhetik der beiden Maschinen im Vergleich.

Außerdem geht es um Animal Crossing, rassistische Implikationen medientechnologischer Dispositive und die Klaue.

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#190 – Good Gaming – Well Played Democracy (mit Mick Prinz)

Spätestens seit der Diskussionen um den Anschlag in Halle ist klar: Rechtsradikale verbreiten vermehrt auch über Online-Spiele und angeschlossene Foren und Plattformen ihre Ideologie. Mit Mick Prinz, dem Projektleiter von „Good Gaming – Well Played Democracy“ der Amadeu-Antonio-Stiftung, sprechen wir über digitales Streetwork, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und toxisches Verhalten in Spiele-Communities.

Außerdem geht es um die fragwürdige Monetarisierungspraxis von The Culling: Origins, Machtstrukuren in Animal Crossing: New Horizons und den Sporrrrrrt.

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Pixeldiskurs #164 – Ratten im Gemäuer (mit Dr. Mathis Prange, Stephanie Lotzow & Kristin Karl)

Im Einzugskreis von Horrorerzählungen führt kaum ein Weg an H. P. Lovecraft vorbei. Die AG Game Studies am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) an der Justus-Liebig-Universität Gießen hat sich darum entschlossen, basierend auf ihren theoretischen Erfahrungen, die Kurzgeschichte Rats in the Walls als Spiel umzusetzen. Wir haben die AG besucht und mit ihnen über Lovecraft gesprochen, über die verschiedensten Möglicheiten, in einem Spiel Horror zu erzeugen und über ihre Gehversuche als Laienentwickler.

Außerdem geht es um Pokémon Sword/Shield, Product Placement in Death Stranding und unverständliche Zockersprache.


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Pixeldiskurs-Podcast #162 – Kotaku und die redaktionelle Unabhängigkeit

In der vergangenen Woche entfaltete sich eine nicht ganz einfach zu durchschauende Situation um das Online-Magazin Kotaku. Während einige schon das Ende der Seite wahlweise zelebrieren oder betrauern, scheint die Lage durchaus unklar. Wir arbeiten die Ereignisse auf und diskutieren den Zusammenhang zwischen Spielejournalismus und politischen Diskursen.

Außerdem geht es um Man of Medan, schwarzen Humor und unsere Zukunft bei Springer.

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Pixeldiskurs-Podcast #161 – Let‘s Play Horrorgames (mit QuasiMono)

Als Kulturphänomen ist das Let‘s Play mittlerweile weit verbreitet. Einen besonderen Reiz scheinen dabei Horrorgames darzustellen. Die Zuschauenden können sich entspannt zurücklehnen und einer ihnen mehr oder weniger sympathischen Person dabei zuschauen, wie diese sich gruselt und erschreckt. Über diesen mithin interpassiven Rezeptionsmodus sprechen wir mit unserem Gast Tom, der als QuasiMono auf Twitch gegenwärtig ein Halloween-Special zusammenstellt.

Außerdem geht es um Deltarune, Gaming Disorder und Plötze.

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Pixeldiskurs-Podcast #160 – Fit dank Zombies (mit Adrian Hon)

Als eines der beliebtesten Exergames war Zombies, Run! seiner Zeit beachtlich voraus. Wir selbst haben mehrfach über den Titel gesprochen. Diesmal wollen wir die Gelegenheit nutzen, um sowohl über die Ästhetik des Zombies als auch über Fitness-Spiele zu sprechen. Als Gast haben wir den CEO von sixtostart, Adrian Hon, eingeladen, um über Zombies, Run! zu sprechen.

Außerdem geht es um Coin Master, den Sinkflug von ActivisionBlizzard und Deutsch als Fremdsprache.

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Audio-Feature: Digitale Revolution – Ein Ausstellungsbericht

Das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum zeigt vom 4. Juni bis zum 10. November 2019 die Sonderausstellung „Digital Revolution“. Der Begriff bezeichnet fundamentale Änderungen durch die Entwicklung digitaler Technologien und bestimmt seit den 1990er-Jahren alle Aspekte des täglichen Lebens. Aber was dürfen wir uns im Zusammenhang von Film und Spiel darunter vorstellen? Wir haben die Ausstellung in Frankfurt besucht und präsentieren unsere Eindrücke.

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Pixeldiskurs-Podcast #150 – Sky: Children of the Light

Als thatgamecompany bekannt gaben, dass ihr nächster Titel nach dem enorm erfolgreichen Journey ein vorerst exklusives Mobile Game wird, mögen sich die ein oder anderen Augenbraun vor Verständnislosigkeit gehoben haben. Mittlerweile ist Sky: Children of the Light erschienen – und zwar als free-to-play-Titel. Wir rezensieren das romantisch-meditative Abenteuer und diskutieren, ob die Umsetzung als Mobile Game funktioniert.

Außerdem geht es um die Veröffentlichung von Wolfenstein Youngblood, Geschlechterstereotype im Vergleich und politischen Strukturpessimismus.

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Pixeldiskurs-Podcast #149 – Die Normalisierung von Nazis im Multiplayer

In den meisten Shootern, die sich des Zweiten Weltkrieges als Setting bedienen, ist es selbstverständlich: Spätestens im Multiplayer-Modus kommen wir in den zweifelhaften Genuss, auf der Seite der Wehrmacht zu spielen. Wie Extra Credits kürzlich argumentierten, geht die funktionale Äquivalenz der beiden Fraktionen – in diesem Fall Alliierte und Nazis – mit einer Normalisierung der Nazis einher. Wie diskutieren also, ob die Dekontextualisierung des Multiplayers es rechtfertigt als virtueller Nazi ins Feld zu ziehen.

Außerdem geht es um Sky, Diablo 3 und 100 Babies.

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