#175 – Über Fairness

Bereits in kindlichen Spielen wird Fairness groß geschrieben. Schummeln ist nicht und wer doch schummelt, fliegt raus. Und bei genauerer Betrachtung wird klar: Fairness scheint in Spielen eine besonders wichtige Bedeutung zu haben. Sei es im analogen oder digitalen Sport, in der Erwartung einer angemessenen Belohnung oder in den Lobpreisungen auf Titel wie Dark Souls, die gemeinhin hart aber fair seien. Basierend auf einem Beitrag von Christian Huberts denken wir über die Relevanz der Fairness nach.

Außerdem geht es um Through the Darkest of Times, Komplexität bzw. Unvorhersehbarkeit und das Faszinosum Warcraft 3: Reforged.

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Ankündigung:
Gastvortrag Thomas Müller (M.A.)

Im Rahmen des an der Philipps-Universität Marburg stattfindenden interdisziplinären Lehrforschungsprojekts „Mittelalter goes Pop!“, das sich semester- und fächerübergreifend mit Geschichtsdarstellungen in der Populärkultur befasst, gibt es am kommenden Freitag, den 18.01.2019, einen Gastvortrag von Thomas Müller (Universität Zürich, Deutsches Seminar):

„Lust am Scheitern. Die negative Ästhetik von Dark Souls“.

Beginn ist um 16 Uhr (c.t.) in Raum 01A01 (Turm A, 1. Stock, Wilhelm-Röpke-Straße 6, 35039 Marburg).

Thomas Müller (M.A.) ist Doktorand und Wissenschaftlicher Assistent am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Er studierte von 2007 bis 2015 Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Allgemeine Geschichte in Zürich, Basel und Berlin. In seinem Dissertationsprojekt arbeitet er zu Aspekten der Medialität, Performativität und Serialität in Heiligenlegenden des Spätmittelalters.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Gamesjournalismus-Workshop 2018 –
Ein Fazit

Im vergangenen Sommersemester habe ich am Institut für Medienwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg einen Gamesjournalismus-Workshop im zweiwöchentlichem Turnus gegeben. Es war die erste Veranstaltung dieser Art unter meiner Leitung. Üblicherweise fokussieren meine Seminare einerseits die Vertiefung theoretischer Kenntnisse und andererseits die analytische Anwendung eigener kritischer Überlegungen auf digitale Spiele. Diesmal aber wollte ich den Studis vor allem eines geben: Zeit für die Durchführung eigener Projekte.

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Pixeldiskurs-Podcast #98 – Kein Thema

Auf ein richtiges Thema der Woche hatten wir diese Woche keine Lust. Stattdessen findet sich ein Potpourri spannender Diskussionen. Wir sprechen über die Interdependenzen der Debatten um historische Authentizität und Sexismus; es geht um unsere skurrilen E3-Predictions, die Tragik von Final Fantasy XV, die Überforderung von Overwatch und vieles mehr.

 


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Buchrezension: Achievement & Exploration. Dramaturgie der Grenzüberschreitung im Computerspiel

Geschichten bilden einen festen Bestandteil unseres Alltags und unserer Kultur, unter anderem in Form von Medien. Diese Bedeutung spiegelt sich auch in den zahlreichen wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit dem Thema Narration wider. Dabei nehmen insbesondere Medien wie Literatur und Film sowie ihre Möglichkeiten, Erzählungen umzusetzen, eine zentrale Position ein. Wie kann das vergleichsweise junge Medium der Computerspiele Geschichten erzählen? Diese Fragestellung bildet den Ausgangspunkt für Christian Niblers im Jahr 2015 veröffentlichte Dissertation Achievement & Exploration. Dramaturgie der Grenzüberschreitung im Computerspiel.

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