#197 The Last of Us Part II

Jenseits von Geschmacksurteilen ist The Last of Us Part II sicherlich einer der kontroversesten Titel diesen Jahres. In unserer Rezension diskutieren wir über die Legitimität der expliziten Gewaltdarstellung, über die Konstruktion von Queerness und natürlich über die Frage, ob The Last of Us Part II eigentlich wie Schindlers Liste ist.

Außerdem geht es um Duolingo, die zahlreiche Vorwürfe sexueller Übergriffe auf Twitch und Kamikaze-Bienen.

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Pixeldiskurs-Podcast #117 – Das große Audioquiz – Teil 3

Spiele allein an ihrer Audio-Spur zu erraten ist gar nicht immer einfach, wie wir bereits in Teil 1 und 2 unseres großen Audio-Quiz’ festgestellt haben. Dank einer Einreichung von Benjamin Bartel stellen wir uns der Herausforderung erneut!

Außerdem geht es um Red Dead Redemption 2, die mangelnde Barrierefreiheit der Switch und Tobis Retro-Kamin.


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Pixeldiskurs-Podcast #91 – Audio-Spiele (mit Dr. Marc Ruhlandt)

Videospiele tragen die Eigenschaft des Sehens im Namen; was mitunter ein Grund dafür ist, warum wir immer von ‚digitalen Spielen‘ sprechen. In der heutigen Folge wollen wir einen weiteren Eintrag in unsere Auseinandersetzung mit der Inklusivität von digitalen Spielen vornehmen: Wir sprechen nämlich über Audio-Spiele – also digitale Spiele, die so konzipiert sind, dass sie ohne visuelles Interface gespielt werden können. Als Gast und Connaisseur haben wir Dr. Marc Ruhlandt eingeladen.

 


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Eine Ästhetik des Abnormalen: Körperliche Behinderungen in killer7

killer7 – das Spiel, das seinen Director und Writer Suda „51“ Goichi im Westen bekannt gemacht hat – ist ein avantgardistisches Action-Adventure, das ich bis heute zu den bemerkenswertesten Spielen überhaupt zähle. Als es 2005 auf dem Markt kam, ließ es die Fachpresse die Frage diskutieren, ob killer7 Kunst sei, beziehungsweise, von killer7 ausgehend, ob Videospiele generell Kunst sein könnten.[i] Mit Blick auf killer7 steht das für mich außer Frage – allerdings nicht etwa deshalb, weil seine Optik so stilisiert, seine Themen so erwachsen und die Hintergrundgeschichte so ‚irre’ sind. Letztlich ist all das nur Oberfläche. Entscheidender ist, dass killer7 als Videospiel über sich selbst hinausweist, dass es dabei den Mut zeigt, unter Umständen auch anzuecken, sich einer eindeutigen Lesart entzieht, gewohnte Denkmuster in Frage stellt und so das Potential hat, seine Spieler auch noch lange nach dem Abspann zu beschäftigen.

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