Pixeldiskurs-Podcast #117 – Das große Audioquiz – Teil 3

Spiele allein an ihrer Audio-Spur zu erraten ist gar nicht immer einfach, wie wir bereits in Teil 1 und 2 unseres großen Audio-Quiz’ festgestellt haben. Dank einer Einreichung von Benjamin Bartel stellen wir uns der Herausforderung erneut!

Außerdem geht es um Red Dead Redemption 2, die mangelnde Barrierefreiheit der Switch und Tobis Retro-Kamin.


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Pixeldiskurs-Podcast #91 – Audio-Spiele (mit Dr. Marc Ruhlandt)

Videospiele tragen die Eigenschaft des Sehens im Namen; was mitunter ein Grund dafür ist, warum wir immer von ‚digitalen Spielen‘ sprechen. In der heutigen Folge wollen wir einen weiteren Eintrag in unsere Auseinandersetzung mit der Inklusivität von digitalen Spielen vornehmen: Wir sprechen nämlich über Audio-Spiele – also digitale Spiele, die so konzipiert sind, dass sie ohne visuelles Interface gespielt werden können. Als Gast und Connaisseur haben wir Dr. Marc Ruhlandt eingeladen.

 


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Eine Ästhetik des Abnormalen: Körperliche Behinderungen in killer7

killer7 – das Spiel, das seinen Director und Writer Suda „51“ Goichi im Westen bekannt gemacht hat – ist ein avantgardistisches Action-Adventure, das ich bis heute zu den bemerkenswertesten Spielen überhaupt zähle. Als es 2005 auf dem Markt kam, ließ es die Fachpresse die Frage diskutieren, ob killer7 Kunst sei, beziehungsweise, von killer7 ausgehend, ob Videospiele generell Kunst sein könnten.[i] Mit Blick auf killer7 steht das für mich außer Frage – allerdings nicht etwa deshalb, weil seine Optik so stilisiert, seine Themen so erwachsen und die Hintergrundgeschichte so ‚irre’ sind. Letztlich ist all das nur Oberfläche. Entscheidender ist, dass killer7 als Videospiel über sich selbst hinausweist, dass es dabei den Mut zeigt, unter Umständen auch anzuecken, sich einer eindeutigen Lesart entzieht, gewohnte Denkmuster in Frage stellt und so das Potential hat, seine Spieler auch noch lange nach dem Abspann zu beschäftigen.

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Pixeldiskurs-Podcast #35 – Spiele & Behinderungen: Fazit mit Simon Ledder

Im vierten und letzten Teil unserer Serie sprechen wir mit Simon Ledder, der über die Repräsentation von Behinderung in digitalen Spielen promoviert. Wie stehen gesellschaftliche Normierungsdiskurse und Darstellungen von Behinderung in Verbindung? Wie kann eine angemessene Darstellung erreicht werden und wäre ein VR-Spiel mit einem Protagonisten im Rollstuhl ein gute Idee?

Außerdem geht es um Rassismus, Spielereferenzen in Serien und die Schwermut der Titanen.

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Behinderung in Dwarf Fortress – Mit Äxten, Krücken und Willenskraft zu Ruhm und Reichtümern

„‚Tis but a scratch!“ – So wird der Schwarze Ritter aus Monty Python and the Holy Grail im offiziellen Dwarf Fortress-Wiki zitiert, wenn es um Verletzungen geht, die sich mein Avatar im Verlauf des ‚Adventure Mode‘ zuziehen kann. Und davon kann es reichliche und in großer Variation geben. Eines der Merkmale, die Dwarf Fortress auszeichnen und zu seinem Ruf als komplexe Weltsimulation beitragen.

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Identifikation trotz Diskriminierung. Wie starke Figuren Inklusion von Behinderung in Videospielen fördern können

„Wieso ist das denn jetzt schon wieder diskriminierend? Das war doch überhaupt nicht so gemeint!“
Das ist eine Aussage, die sich jede Person, die zu einer Minderheit gehört, vermutlich in der ein oder anderen Form schon einmal anhören musste. Auch Menschen mit einer Behinderung sind da keine Ausnahme. Diskriminierende sehen die Definitionsgewalt von Diskriminierung oft bei sich selbst und identifizieren sie nur dann als solche, wenn sie verletzen oder herabsetzen soll, so Birgit Rommelspacher, Professorin für Psychologie an der Fachhochschule Berlin. Doch das ist nur eine von vielen Formen, die Diskriminierung annehmen kann.

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Pixeldiskurs-Podcast #34 – Spiele & Behinderungen: Interview mit SpecialEffect

Im dritten Teil unserer Serie sprechen wir mit Mark und Frankie von SpecialEffect, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen, die Titel zu spielen, die sie spielen möchten. Sollte diese Beschreibung auf euch zutreffen, dann tretet mit der Charity in Kontakt, denn deren Unterstützung ist kostenfrei und gilt auch für Deutschland. Möchtet ihr das Projekt überdies unterstützen, könnte ihr auf der oben verlinkten Seite eine Spende abgeben.

Außerdem geht es um die Antisemitismus-Vorwürfe gegen Pewdiepie, das digitale Spiel als perfektes Panopticon und Sperrmüll.

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Phantomschmerzen in Metal Gear Solid 5

„Why are we still here? Just to suffer?“[1] fragt Kazuhira Miller die Spielfigur Snake. Miller spüre immer noch einen detaillierten Phantomschmerz in seinen Gliedern, die er knapp ein Jahrzehnt zuvor bei dem Angriff auf die Söldnerstation Mother Base verloren hat. Mehr noch kann er ebenfalls seine gefallenen Kameraden spüren, die beim Anschlag ums Leben kamen. Aufgrund seiner physischen sowie psychischen Verstümmlung schwört Miller Rache.

Eine vielschichtige Darstellung von Behinderung, die von Mitleid über Bösartigkeit bis hin zur Übermenschlichkeit verläuft und selbst die serielle Narration steift, macht sich damit in Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain auf, die in der folgenden Analyse nachgezeichnet werden soll. Als eine Orientierung für die einzelnen Unterpunkte dient Colin Barnes Taxonomie zur medialen Repräsentation von Behinderung.[2] Weiterlesen

Pixeldiskurs-Podcast #33 – Spiele & Behinderungen: Interview mit Colin Barnes

Lasst uns einen Blick auf die Disability Studies, die Repräsentation von Menschen mit Behinderungen in den Medien und die Mechanismen struktureller Unterdrückung werfen. Wir sprechen mit Colin Barnes, emeritierter Professor für Disability Studies und Gründer des Centre for Disability Studies, über die Stereotype, welche allgegenwärtig sich reproduziert finden. Darüber hinaus ist das Interview die Grundlage zu der bereits veröffentlichten Analyse von Life is Strange.

Außerdem geht es um die Legitimation von Gewalt gegen Nazis, Spiele im Unterricht und das Konsens-Nirwana.

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