Nutze den Tag! Verschwende deine Zeit?

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23 Jahre vor dem Nullpunkt unserer Zeitrechnung schrieb ein römischer Dichter seine Ode „An Leukonoë“. Während der Eine oder Andere vielleicht schon mal von Horaz gehört haben mag, entzieht sich der Inhalt seines aus dem ersten Lyrikbuch stammenden Gedichts wohl sicher den Meisten. Könnte man zumindest denken – doch der Sinnspruch Carpe Diem wurde durch die Jahrhunderte transportiert, als Nutze den Tag! ins Deutsche transferiert und in Form von YOLO als Jugendwort des Jahres 2012 propagiert. Am Schluss wird der Kerngedanke sogar genommen, in studentischen Poetry Slams verwurstet und inflationär-viral ins Internet gespien, um Likes zu generieren und (in mir persönlich) Widerwillen zu wecken.

Aber was haben der ursprüngliche Appell eines antiken Römers und moderne Game Studies gemeinsam? Alles kann sich kreativ in einem einzigen Spiel vereinen und sowohl zum Nachdenken als auch zum Handeln anstiften.

 

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Gaming In Color: Perspektiven zur Vielfalt im Spiel

In Gesellschaft und Medien fühlen wir uns immer öfter mit dem Thema Sexualität konfrontiert. Videospielen wird nachgesagt, sie seien sexistisch, viele Spieler homophob. Aber wie betrachtet man so ein Thema richtig? Sind die eigenen Argumente überhaupt repräsentativ für die Spieler, über die man spricht? Und stimmen die genannten Vorurteile? Frei nach dem Motto ‚Gebt ihnen eine Stimme und sie werden etwas erzählen‘ hat man verschiedene Personen aus der queeren Spielergemeinschaft interviewt und deren Ansichten zusammengetragen.

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Spannungsmoment Untätigkeit

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Im richtigen Leben verbringe ich einen Teil meiner Freizeit oft scheinbar untätig herumsitzend und beschränke meine Bewegungen auf Tastendruck und Mausklick. Virtuell renne ich Marathondistanzen, robbe durch den Matsch, schärfe meine Sinne, suche den Kick in schnellen Bildabfolgen. Bis vor kurzem. Denn seitdem liege ich auch in einem Computerspiel scheinbar untätig herum. Und habe in einer virtuell-dystopischen Umwelt ganz reale Angst.

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Buchrezension: Das virtuelle Schlachtfeld – Videospiele, Militär und Rüstungsindustrie

Der Politikwissenschaftler und freie Journalist Michael Schulze von Glaßer beschäftig sich in seinem jüngst publizierten Sachbuch Das virtuelle Schlachtfeld mit den Verbindungen zwischen Militär- und Unterhaltungsindustrie in Bezugnahme auf das Medium des Videospiels. Ob das Buch überzeugen konnte und für wen sich ein Kauf lohnt, soll im Folgenden vorgestellt werden.

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GameLab-Podcast #7 – Indizierung & Mediengewalt

(Quelle: http://www.play3.de/2014/03/31/bpjm-die-indizierungen-im-marz-2014/)

(Quelle: http://www.play3.de/2014/03/31/bpjm-die-indizierungen-im-marz-2014/)

Jetzt haben wir Wolfenstein verboten, South Park beschnitten und Manhunt zum Teufel gejagt. Und dennoch begegnen uns Gewalt und Rassismus wieder und wieder. Wollen die Jugendlichen es einfach nicht kapieren? Sind die so dumm oder sehen die nur so aus? Was muss man denn noch alles verbieten, bevor hier mal einer zur Besinnung kommt?!

Uns sind die daueraktuellen Konflikte zwischen Gaming Community und Jugendschutzinstanzen nicht entgangen. Dabei wird das Thema oft sehr oberflächlich und eindimensional behandelt. Jede Seite beharrt auf ihren Argumenten und wird vor lauter Überzeugung ganz blind für die Anliegen der anderen. In der siebten Ausgabe unseres Podcasts plaudern wir freimütig über unsere Erfahrungen mit indizierten oder umstrittenen Titeln, sinnieren über die Auswirkungen von Mediengewalt, erläutern detailliert das Prüfungsverfahren der BPjM und sprechen darüber hinaus noch mit Petra Meier, der stellvertretenden Vorsitzenden eben jener Bundesprüfstelle. Und das alles erstmals in Stereo! Such sound! Wow! Much amaze!

Diesmal mit dabei: Aaron Beller, Alex Henß & Stefan Simond.

GameLab-Podcast #7 – Indizierung & Mediengewalt
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HITMAN GO – Vom 3D-Shooter zum virtuellen Profikiller-Brettspiel

Vorwärts-, Rückwärts-, Seitwärtsschritt, plattformübergreifend oder transmedial. Videospiele folgen schon lange keiner gradlinigen Entwicklung mehr, bei der auf den ersten Teil schlicht ein zweiter folgt. Anstatt dessen gibt es immer mehr Variationen, Ableger einer bekannten Videospielreihe in Szene zu setzen. Square Enix tat dies zuletzt mit Hitman GO (2014) auf eine sehr außergewöhnliche Weise, weshalb ich den Titel im Folgenden unter dem Gesichtspunkt der Spielekonvertierungen betrachten möchte.

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Baphomets Fluch 5: Der Sündenfall ohne Sünde?

Ein mysteriöses Gemälde, ein mörderischer Pizzabote und ein toter Kunstaussteller – in dem neuen Baphomets Fluch-Teil scheint es wieder heiß her zu gehen. Seit dem 16. April 2014 sind nun beide Episoden spielbar. Sowohl als George, als auch Nico stürzt man sich in ein verschwörerisches Adventure, das stark an die Anfänge der Adventure-Reihe erinnert. Wie ähnlich sind sich der erste und der neuste Teil aber wirklich? Was hat sich nach 18 Jahren Computerspielgeschichte getan?

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Flash-Tipp: ALZ

„Ich war mein Leben lang stolz, ein vernunftbegabter Mensch zu sein.“ – Georg Schramm

Wie nun alles entrinnt, zwischen den Fingern. Nichts ist mehr haltbar, nichts konsistent. Ein tragisches Bild; das Altsein als Prozess des Gehens, Vergessens und Vergessenwerdens. Eine stille Hilflosigkeit, getropft in Flash-Code.

ALZ vermittelt einige Minuten aus dem Leben eines Alzheimer-Patienten. Herzlichen Dank an dyl für das kleine Spiel mit dem großen Soundtrack. Probiert’s aus:

alzgame3

Let’s Die: Eine kleine Chronologie des Computerspieltodes

In Computerspielen stirbt man oft. Sogar sehr oft. Je nachdem, wie gut man spielt. Tod und Sterben wird zur elementaren Herausforderung. Der Computerspieltod übernimmt aber auch eine symbolische Funktion, indem er auf den realen Tod verweist.

Schaut mit uns eine kleine Chronologie des Todes an. In welchen Spielen seid ihr am liebsten gestorben, oder habt es vielleicht am meisten gehasst?

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