Reading Week: Themen- und Spielenachmittag im GameLab

Während der Reading Week des Fachbereichs 09 der Philipps-Universität Marburg gab es ein breit gefächertes Angebot für die Studierenden, wobei unser Kolloquium in Kooperation mit dem GameLab eine kurze Vortragsreihe zum Thema „Let’s play the War on Terror“ veranstaltete. In diesem Zusammenhang darf nicht unerwähnt bleiben, dass die Thematik der Veranstaltung bereits vor mehreren Monaten festgelegt wurde und durch die Terroranschläge in Paris eine sehr ambivalente Aktualität erfuhr.

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Call for Papers: Playing with Worlds | Worlds of Play

Folgender CfP ist eventuell für den einen oder anderen Games-interessierten Studierenden interessant: Der internationale Doktorandenworkshop „Playing with Worlds | Worlds of Play“, organisiert von den a.r.t.e.s-Doktorand/inn/en Philipp Bojahr, Michelle Herte, Léa Perraudin und Hanns Christian Schmidt, findet am 11./12. März 2016 an der Universität zu Köln statt. Internationale Masterstudierende und Promovierende aus unterschiedlichen Disziplinen der Geisteswissenschaften sind eingeladen, sich mit der Schnittstelle zwischen Game Studies und Weltkonzepten auseinanderzusetzen und Vorschläge für Präsentationen bis zum 15. November einzusenden.

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Buchveröffentlichung „Retro-Games und Retro-Gaming“

An dieser Stelle möchten wir als Kolloquium auf eine Buchveröffentlichung hinweisen, an der sich (neben bereits etablierten Wissenschaftlern wie z.B. Stefan Höltgen oder Jochen Koubek) einige Mitglieder mit lesenswerten Beiträgen beteiligt haben: Retro-Games und Retro-Gaming von Ann-Marie Letourneur, Michael Mosel und Tim Raupach, erschienen im vwh-Verlag.

Die einzelnen Beiträge der Kolloquiumsmitglieder sind von Thomas Bendels („Demakes – Rückwärtsgewandte Re-Inszenierungen von Videospielen“), Kevin Pauliks („Congratulations on Your Recent Death!“), Bernhard Runzheimer („On Top of the List – Bildschirmspiel-Highscores im Spannungsfeld von Selbstdarstellung und Kunst“), Stefan Simond („Lara Croft und die Abenteuer des verlorenen Selbstbewusstseins“), Sabrina Strecker („Longing for the Past – Von Retro-Kultur und Nostalgie in Fallout: A Post Nuclear Role Play Game“), Jennifer Wergin („Wartestandsanimationen – die komisch-selbstreflexive Reaktion einer Avatargeneration“) und Julian Zschocke („New Super retro Mario Bros.“).

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Das kulturelle Verweisfeuerwerk in Guacamelee

Ein weiterer Streifzug des digitalen Flaneurs führt nach Mexiko in ein kleines Dorf, wo der Agavenbauer Juan nach seinem gewaltsam herbeigeführten Ableben als mächtiger Luchador von den Toten aufersteht, um seine entführte Geliebte aus den Klauen eines skelettierten Reiters zu befreien.

Der 2013 erschienene Action-Plattformer Guacamelee (bzw. die Guacamelee! Gold Edition auf Steam) kombiniert unzählige Elemente aus bekannten Klassikern der Videospielgeschichte mit einer von mexikanischer Kultur und Folklore inspirierten Handlung und Grafik. Das daraus entstehende Gesamtkunstwerk besitzt jedoch einen gänzlich eigenen Charme, obwohl (oder gerade weil) es zum großen Teil aus Versatzstücken besteht, die eine große Verbeugung vor den referenzierten Vorbildern machen.

Die heutige Reise versucht daher, vereinzelte Querverweise und reflexive Elemente in Guacamelee aufzuzeigen, wobei das gezeigte Material keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

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