Pixeldiskurs-Podcast #144 – E3 2019: High- und Lowlights

Einst ein annuales Highlight zerfasert die E3 langsam aber sicher. Wie gewohnt gibt es pompöse Inszenierungen sowie deren Satire, ein eher mehr als weniger ekstatisches Publikum und möglicherweise gar die eine oder andere interessante Ankündigung. Wir diskutieren unsere High- und Lowlights der vergangenen E3 sowie deren Relevanz für den weiteren Kontext der Spielkultur.

Außerdem geht es um Porno-Spiele auf Steam, die Identitätszuschreibung als Gamer und Superhelden-Quatsch.

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Inhalt:

00:00:00 – 00:24:21 Spielewoche
00:24:21 – 00:53:57 Presseschau
00:53:57 – 01:54:28 Thema der Woche


Shownotes:

Titelbild: http://e3expo.vporoom.com/image-gallery

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Über Stefan Heinrich Simond

Stefan Heinrich Simond (shs) publiziert und unterrichtet im Bereich der Game Studies am Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg. Er promoviert zur Konstruktion psychischer Krankheiten und psychiatrischer Institutionen in digitalen Spielen, ist Chefredakteur bei pixeldiskurs.de und hostet den wöchentlichen Pixeldiskurs-Podcasts.

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Über Tobias Klös

Tobias Klös (tk), M.A. Erziehungs- und Bildungswissenschaft, ist seit 2016 Co-Host des Pixeldiskurs-Podcasts. Im Bereich der Game Studies interessiert er sich für Game-Based-Learning, Gamification, Kulturindustrie und die Räumlichkeit digitaler Spiele.

4 comments

  1. Die Devolver „Konferenz“ war wie immer köstlich, da stimme ich absolut zu!

    Mich nervte auch der große Fokus auf all die Military Shooter, besonders bei der Ubisoft PK hätte man glatt vermuten können sie wären vom Militär gesponsert worden. Dass Microsoft nun gerade so stark auftritt, stört mich als jemand der großteils am PC spielt und eine Playstation für die Sony Exclusives besitzt natürlich überhaupt nicht. Begrüße da den Gamepass, der nun ebenso am PC verfügbar ist.

    Ich kann nur empfehlen die PC Gaming Show nachzuholen, die hier im Podcast nicht erwähnt wurde. Meiner Meinung nach die interessanteste PK der Messe, da sehr divers was das Angebot angeht, wenn man auf Spiele abseits der großen Blockbuster und (Military) Shooter steht. CrisTales war hier eine der interessantesten Vorstellungen. Ebenso toll fand ich die Nintendo Direct aber mich sprechen auch Titel wie Fire Emblem oder Astral Chain von Platinum Games sehr an.

    Die Bethesda PK war leider überhaupt nichts für mich, nachdem man weder Elders Scrolls VI noch Starfield vorgeführt hat. Gut, DOOM sah eigentlich toll aus aber an DOOM spricht mich persönlich auch nur der Soundtrack an (Industrial und Djent, kein Death Metal…Valfaris, zu dem übrigens ein großartiger Trailer auf der PC Gaming Show lief, hat Death Metal ;-)). Selbiges gilt für Ubisoft mit ihrem Military Fokus, ging auch komplett an meinem Geschmack vorbei.

    Die Microsoft PK war in Ordnung aber leider bot man kaum Gameplay und am spannensten fand ich hier Titel die eigentlich nichts direkt mit Microsoft zu tun hatten: Cyberpunk, Tales of Arise, Elden Ring, Tge Outer Worlds und Wasteland 3 (gut die Studios von den letzten beiden gehören mittlerweile Microsoft aber wurden noch während ihrer Unabhängigkeit angekündigt).

    Square-Enix ist leider im Remake/Remaster Wahn und beim eigentlich gut aussehenden Final Fantasy 7 Remake ist mir das „Episoden Format“ nach wie vor ein großer Dämpfer, sodass hier bei mir keine große Vorfreude aufkommt.

    1. Djent, natürlich – ich hatte seit geraumer Zeit nach einem adequaten Begriff für jenen akzentuierten Metal gesucht.

      In der Tat haben wir uns schuldig gemacht die PC Gaming Show zu vernachlässigen. Das liegt an unserem spielebiographischen Fokus. Es freut mich aber umso mehr, dass du explizit darauf hinweist, dass es dort durchaus interessante Titel zu sehen gab. Nächstes Jahr werden sie daher gewiss einbeziehen.

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