Pixeldiskurs-Podcast #80 – Körperlose Stimmen

Wie selbstverständlich sprechen in digitalen Spielen körperlose Stimmen zu uns. Sei es, dass wir im Tutorial Instruktionen folgen oder andere Figuren uns über Funk zugeschaltet sind. Gelegentlich gar können wir uns kaum darauf verlassen, was jene Stimmen uns erzählen. Wir diskutieren den kulturhistorischen Status körperloser Stimmen und ihre implizite Autorität.

Außerdem geht es um That Dragon Cancer, Professionalität in der Overwatch League und die ‚Entsiffung‘ des Kulturbetriebs.

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Inhalt:

00:00:00 – 00:16:37 Spielewoche (That Dragon, Cancer; The Silent Age)

00:16:37 – 00:45:36 Presseschau

00:45:36 – 01:24:30 Thema der Woche

01:24:30 – 01:49:37 Hörerkommentare & Rassismus-Debatte

 

Shownotes:

 

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Über Sophie Bömer

Sophie Bömer (sb) ist seit 2013 Studierende an der Philipps-Universität Marburg und hat vor Kurzem ihren Master in Medienwissenschaften begonnen. Obwohl sie sich selbst nicht unbedingt als eingefleischte Spielekennerin bezeichnen würde, hat sie dennoch Freude daran, sich (auf wissenschaftliche Weise) mit Videospielen aller Art auseinanderzusetzen. Neben diesem Interesse und dem beinahe ungesunden Konsum von Serien auf Netflix setzt sie sich auch gerne mal mit den Fan Studies auseinander.

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Über Stefan Heinrich Simond

Stefan Heinrich Simond (shs) unterrichtet am Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg, bereitet eifrig seine Promotion vor und studiert nebenher im Master Philosophie. Er ist nicht nur Musiker und Autor, sondern verachtet auch leidenschaftlich Videospiele – jeden Sonntag im Pixeldiskurs-Podcast.

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Über Nils Bernd Michael Weber

Nils Bernd Michael Weber schloss vor seiner Arbeit bei Pixeldiskurs.de eine Ausbildung zum Industriekaufmann ab und arbeitete anschließend fünf Jahre als Social Media Expert im Bereich ‚Beauty‘ und ‚Household‘ bei einem internationalen Konsumgüterunternehmen. Die momentanen Schwerpunkte seiner Arbeiten sind die Game und Gender Studies. Selbstverständlich spielt Nils digitale Spiele jeglicher Art und pflegt, durch diese inspiriert, einen Pinterest-Account mit dem Fokus auf deren ästhetische Darstellungsweisen.

2 comments

  1. Ich möchte Stefan gerne zustimmen. Es ist ein Zyklus der sich immer wieder wiederholt und langsam schon langweilig ist. Beziehungsweise ja: Homophobe Beleidigungen sind langweilig, da sie von der Kreativitätslosigkeit des Sprechers*Sprecherin zeugen und genutzt werden können weil es an gesellschaftliche Hierarchien anschliesst. In dem Gedanken: Wer schwul ist hat ein Manko und wer ein Manko hat, der ist mir untergeordnet. Ich sehe da auch einiges an Diskursen anschlussfähig um Männlichkeitsvorstellungen, Neoliberalismus, narzistische Kränkungen. In diesem Fall auch Pupertät, wobei ich davor warnen würde dies als natürliche Komponente des Erwachsenenwerdens zu verstehen. Vielmehr ist es m.A.n. so, dass die Beleidigungen die sich jugendliche an den Kopf werfen Ausdruck gesellschaftlicher Verhältnisse sind. Mit dem gesellschaftlichen Rechtsruck geht auch die Möglichkeit einher andere als Behindert, Schwul usw. zu bezeichnen. Nur so als unsortierte Gedanken. 😉

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