Pixeldiskurs-Podcast #65 – Pling, Platin (mit Peter Schneidermann)

Trophäen halten uns dazu an, Spielwelten ausgiebig zu erkunden, Mechaniken zu durchschauen und auszunutzen. Sie können unser Spielerleben fundamental verändern. Gemeinsam mit Peter Schneidermann vom Spielzeit-Podcast tauschen wir munter Anekdoten zu unseren eindrucksvollsten Erfahrungen auf dem Weg zu Platin-Trophäen aus.

Außerdem geht es um South Park, Wolfenstein und Nazis.

 

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Inhalt:

00:00:00 – 00:14:23 Spielewoche

00:14:23 – 00:34:15 Presseschau

00:34:15 – 01:55:58 Thema der Woche

01:55:58 – 02:01:22 Hörerkommentare und Schluss

Shownotes:

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Über Sophie Bömer

Sophie Bömer (sb) ist seit 2013 Studierende an der Philipps-Universität Marburg und hat vor Kurzem ihren Master in Medienwissenschaften begonnen. Obwohl sie sich selbst nicht unbedingt als eingefleischte Spielekennerin bezeichnen würde, hat sie dennoch Freude daran, sich (auf wissenschaftliche Weise) mit Videospielen aller Art auseinanderzusetzen. Neben diesem Interesse und dem beinahe ungesunden Konsum von Serien auf Netflix setzt sie sich auch gerne mal mit den Fan Studies auseinander.

1 comment

  1. Feedback also. Gerade die anekdotische Näherung an das Thema der Verortung von Erfolgen außerhalb der virtuell generierten – nicht zwingend diegetischen – Spielwelt hat mich angesprochen. Reflexion des eigenen Interaktionsverhaltens führt immer wieder zu interessanten Gedanken, da potenziell in jegliche thematisch Richtung geblickt und argumentiert werden kann. Dadurch bietet die Episode eine kleine Kollektion aus gedanklichen Anregungen an die Hörinstanzen. Zudem habt ihr einen äußerst angenehmen Gast mit Peter eingeladen, speziell seine zurückgenommene Art zeigte sich dem Gesprächsfluss überaus zuträglich.
    Für mich prägendster Themenbereich war das kurze Intermezzo zur narrativen Funktion von Trophäen/Achievements als Paratexte. Speziell am Beispiel von ‚The Stanley Parable‘ nehmen die Erfolge – als Zusammenfassung ihrer möglichen Formen – die Funktion eines Inhaltsverzeichnisses ein, schließlich kann die Spielinstanz über sie Wege ergründen, mittels ihrer Interaktion zu neuen histoire-Elementen zu erschließen. Gleichsam dienen andere Elemente als – fingierter – Epitext, da nicht wirklich eine Kritik des Spiels – als virtueller Umgebung – an die Spielinstanz gerichtet wird, die Erfolge eine solche jedoch implizieren. Auch dies erweitert die Möglichkeit der interpretativen Erschließung des genannten Werkes.
    Ist vielleicht etwas redundant, aber ich wollte diesen Punkt noch einmal aufrollen, weil er mir so ausnehmend gefiel.
    Eine kleine Ergänzung noch zu ‚Persona 4‘ – hier speziell die Golden-Version auf PSVita – und dem vorzeitigen Abbruch der Erzählung: Dieser stellt für mich ein unpassendes Beispiel dar, weil speziell über Erfolge gesprochen wurde, die zum Erschließen sämtlicher histoire-Elemente auffordern. Allerdings nehmen die Erfolge in ‚Person 4:Golden‘ nicht diese paratextuelle Funktion ein, da das Ende der Erzählung – intra-diegetisch – als fail state inszeniert wird. Die Spielinstanz schließt automatisch ablaufende Social Link-Events nicht ab, die das Ende der Erzählung markieren, sodass recht augenfällig wird, nicht das „wahre“ Ende erspielt zu haben.
    Damit referiert das Beispiel zwar auf eine Rückkehr zum Spiel, um die Erzählung in Gänze zu erschließen, deren Genese besteht jedoch in ihrer klar fehlenden Vollendung, als hätte die Rezeptionsinstanz beispielsweise ein Buch nicht komplett gelesen, sondern die letzten hundert Seiten ignoriert.
    Zudem noch die kleine Ergänzung, dass es sogar zwei Punkt gab, in denen die Erzählung von ‚Persona 4‘ vorzeitig enden konnte. Und Hut ab an Herrn Stefan Heinrich Simond für seine Sammlung an Platin-Trophäen.
    Zuletzt möchte ich noch meine liebste Trophäen-Anekdote, auch wenn es wahrscheinlich niemanden interessiert, teilen: Diese war die Trophäe „Marco Solo“ in ‚Uncharted 3: Drake’s Decption‘, denn ich bin schon im Vorgänger in den Pool auf dem Hotel gesprungen, weil es ein Pool auf einem Hotel belagert von Söldnern ist. Also tue ich es – ohne Wissen um die Trophäe – im dritten Teil erneut, dieses Mal auf einem sinkenden Schiff voller Piraten, und erhalte eine Trophäe. Ich muss sehr lachen. Nettes Detail.

    Danke noch einmal für den Cast an Sophie, Peter und Herrn Stefan Heinrich Simond sowie Glückwünsche an erstere zur ‚Rayman Legends‘ Odyssee.

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