Pixeldiskurs-Podcast #60 – Camgirls auf Twitch

‚Quote mit Titte‘ hat nicht nur Stefan Raab zu frühen TV Total-Zeiten beschworen. Auch auf Twitch dient die Herausstellung sexueller Reize als Aufmerksamkeitsgenerator. Wir diskutieren die strukturellen Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Twitch und Camsex-Plattformen sowie das Phänomen des ‚Boobie-Streamings‘.

Außerdem geht es um versteckte Mechaniken, Life is Strange: Before the Storm und Hirsche.

 

Download

Wenn ihr unserem Podcast langfristig zu folgen beabsichtigt, abonniert unseren RSS-Feed oder labt euch an iTunes.

Inhalt:

00:00:00-00:29:25 Unsere Spielewoche

00:29:25-00:42:50 Presseschau

00:42:50-01:35:18 Thema der Woche

01:35:18- 01:41:00 Hörerkommentare, Song der Woche

 

Shownotes:

avatar

Über Sophie Bömer

Sophie Bömer (sb) ist seit 2013 Studierende der Medienwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg. Obwohl sie sich selbst nicht unbedingt als eingefleischte Spielekennerin bezeichnen würde, hat sie dennoch Freude daran, sich (auf wissenschaftliche Weise) mit Videospielen aller Art auseinanderzusetzen. Neben diesem Interesse und dem beinahe ungesunden Konsum von Serien auf Netflix setzt sie sich auch mal gern mit Fan Studies auseinander.

1 comment

  1. Moin,
    kurz zur Frage von Stefans zweitem Namen: Da hat die Wissenschaft eine klare Antwort drauf. Go for it. http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ejsp.2026/full
    Zum Rubber Band bei Mario Kart: Ja, es gibt einen solchen Effekt auf die KI für das Mittelfeld. Der ist sogar patentiert. Allerdings wird das „Rubberbanding“ in der Mario Kart Reihe vor allem über Items gelöst. Während man als Erster in der Regel nur schwache Items wie die defensive Banane bekommt, bekommt man auf dem letzten Platz absurd starke Items wie etwa eine Rakete, die den Spieler vollautomatisch wieder in das Mittelfeld bringt.
    Zum eigentlichen Thema kann ich leider nicht so viel beitragen, obwohl ich eure Diskussion spannend fand. Ich habe mich nur etwas gewundert, wie unkritisch ihr über Jugendschutz durch Zugangskontrolle gesprochen habt. Glauben wir denn wirklich, dass Filter, Sperren etc. einen 14-Jährigen mit eigenem Device in 2017 noch davon abhalten können, pornografisches Material zu sehen? Brauchen wir nicht eher eine Debatte darüber, wie wir Medien- und Sexualpädagogik neu gestalten sollten, um damit umzugehen, dass durch das Internet de facto jegliches vorstellbares Material sehr einfach in Kinderhände kommen kann?
    Das war’s von mir. Danke für die Folge!
    lg,
    Falk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.