Pixeldiskurs-Podcast #54 – „Honestly, I Would Stick with the Books“

Können Spiele uns geschichtliche Ereignisse wie die Landung der Alliierten in der Normandie vermitteln? Ist es ausreichend wenn wir Jeanne d’Arc nur aus Age of Empires II kennen? Wir diskutieren Pro und Contra von Geschichtsvermittlung über Spiele.

Außerdem geht es um Wolfgang Bosbach, Hater in Overwatch und das tragische Ende von Superlevel.

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Inhalt:

00:00:00 – 00:38:27 Unsere Spielewoche

00:38:27 – 00:50:29 Presseschau

00:50:29 – 01:27:30 Thema der Woche

Shownotes:

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Über Tobias Klös

Tobias Klös (tk) studiert an der Philipps-Universität Marburg im Master Erziehungs- und Bildungswissenschaft und an der Goethe-Uni Frankfurt im Bachelor Philosophie. Er beschäftigt sich in Theorie und Praxis mit Medienpädagogik. Neben seiner Leidenschaft für Bücher, welche die Statik jedes Hauses gefährdet, wendet sich Tobi gerne Videospielen zu.

2 comments

  1. Was für ein schräger Einstieg! Eine Viertelstunde fachfremde Diskussion über Talkshowsendungen, herrje. Aber immerhin, den Talkshowtipp „Scobel“ nehme ich gerne daraus mit! Übrigens habe ich das Fachgespräch unter vier Augen bei „Precht“ auch regelmäßig als sehr konstruktiv und anregend erlebt.

    Dann endlich die Spielewoche! Und genau wegen solcher Gespräche, wie sie sich an „Until Dawn“ – und später auch „Game of Thrones“ oder „The Walking Dead“ – entspinnen, liebe ich euren Podcast! Auch die Presseschau wieder wunderbar, u.a. mit Tobias‘ charmantem und spontanem rhetorischen Kniff zur Überleitung auf das Thema „Overwatch“!

    Zuletzt noch eine Ergänzung zum Wochenthema. Bereits das Medium Film bezeichnete der Fotograf Boleslaw Matuszewski als „absolute Wahrheit“, weil er sich davon versprach, dass damit nun endlich eine neutrale Geschichtsschreibung möglich wäre, da die Manipulation so vieler Einzelbilder aus damaliger Sicht technisch unmöglich schien. Etwas Ähnliches erhoffte sich William Uricchio 2005 von Videospielen, wenn auch mit einem stärkeren Bewusstsein dafür, wie utopisch diese Idee ist. Laut Uricchio bieten Simulationsspiele zumindest theoretisch die Möglichkeit alle Elemente gleichwertig und gleichberechtigt darzustellen und damit marginalisierte Positionen und alternative Deutungen zu integrieren.

    War wieder vieles Interessantes dabei, ich danke euch!

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