Pixeldiskurs-Podcast #43 – Dekonstruktion und Neubeginn

Gibt es ein Leben nach der Ubisoft-Formel und eine andere sinnvolle Tastenbelegung als [X] für Springen? Wie kann sich die Gameskultur noch weiterentwickeln und müssen wir zwangsläufig den Vorschlaghammer an das Bestehende legen, um aus den Scherben ein neues Mosaik für unsere Kirchenfenster zu basteln oder verfallen wir in Heiligsprechungen?

Außerdem geht es um Privatisierung, Post-Apocalypse und weichgespülte Pazifisten-Veganer.

 

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Inhalt:

00:00:00 – 00:00:46 Anmoderation & Intro
00:00:46 – 00:04:15 💰Privatisierung fetzt💰
00:04:15 – 00:06:15 Votet für Episode #50
00:06:15 – 00:09:01 💰Privatisierung rockt💰
00:09:01 – 00:12:45 Horizon: Zero Dawn (Spielewoche Stefan)
00:12:45 – 00:22:30 Last of Us: Left Behind (Spielewoche Tobi)
00:22:30 – 00:24:40 The Room (Spielewoche Stefan)
00:24:00 – 01:02:43 Pixeldiskurs Pressschau (siehe shownotes)
01:02:43 – 01:02:50 Ankündigung March for Science
01:02:50 – 01:03:23 Interlude
01:03:23 – 01:31:20 Thema der Woche – Dekonstruktion und Neubeginn
01:31:20 – 01:33:32 Abmoderation und Verschwörungstheorien



Shownotes:

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Über Tobias Klös

Tobias Klös (tk) studiert an der Philipps-Universität Marburg im Master Erziehungs- und Bildungswissenschaft und an der Goethe-Uni Frankfurt im Bachelor Philosophie. Er beschäftigt sich in Theorie und Praxis mit Medienpädagogik. Neben seiner Leidenschaft für Bücher, welche die Statik jedes Hauses gefährdet, wendet sich Tobi gerne Videospielen zu.

1 comment

  1. Ein herzliches Hallo liebes Pixeldiskurs-Team,

    ihr seid ein toller Podcast und ich fand es schade, dass es keine Hörerinnen- und Hörerkommentare in den letzten Folgen gab.

    An alle! Show Pixeldiskurs some love!

    Dem aktuellen Podcast. habe ich von der ersten bis zur letzten Minute gespannt zugehört. Der Abschluss von Horizon Zero Dawn, die Presseschau, das Thema der Woche. Beeindruckend stark und stringent!

    Den Wechsel vom Super Nintendo Pad zum Playstation Pad war kein großer Schritt. Es kamen lediglich zwei zusätzliche Schulter-Tasten dazu. Die Analog-Entwickung bei Sony ging erst mit dem N64 und dessen Analog-Sticks so richtig los. Dass es auf Konsole und auch PC teilweise nicht möglich ist, die Belegung frei zu wählen verstehe ich überhaupt nicht. Auf dem PC ist man im Vorteil, benötigt teilweise jedoch auch zusätzliche Programme, da manche Spiele keine freie Konfiguration anbieten, sondern nur 2-3 Standard-Vorgaben.

    Der Vergleich der Perspektiven von Wolfgang Walk und Rainer Schauder war gut. Persönlich denke, hoffe und spüre ich, dass je etablierter ein Genre oder eine Entwicklung wird, desto eher werden Versuche unternommen, dieses Genre zu brechen oder das Etablierte infrage zu stellen. Der Videospieljournalismus wandelt sich ja langsam dahin, dass solche Werke nicht mehr an arbiträren Merkmalslisten zerschellen.
    Das Thema VR hätte gut zum Thema gepasst, da hier eine etablierte Technik (Spielen am TV) durch eine neue ergänzt wird. Und nun sitzen Spielerinnen und Spieler mit der Brille auf dem Kopf und halten trotzdem ein Gamepad oder Uralt-Move-Controller in der Hand und Spielen Standard-Single-Player-Spiele. Jetzt könnte man fragen welche Sichtweise eher wirkt: Das Etablierte hält VR zurück. Oder die Etablierten „für VR rückständigen“ Software und Eingabemethoden sorgen erst dafür, dass die neuen „revolutionären“ VR-Titel entstehen können.

    Die besten Grüße,
    Ricer

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