Pixeldiskurs-Podcast #32 – Spiele & Behinderungen: Eine Bestandsaufnahme

Im Zuge unseres Themenmonats zur Repräsentation körperlicher Behinderungen in digitalen Spielen nehmen wir eine kleine Bestandsaufnahme vor. Wir sprechen über die Stereotypen, welche in fiktionalen Texten allseits reproduziert werden, und gehen auf einige Beispiele der jüngeren Vergangenheit ein. Zudem sei abermals der Aufruf an euch, liebe Community, wiederholt: wenn ihr von Titeln wisst, in denen körperliche Behinderungen dargestellt werden, dann lasst uns doch einen Kommentar da.

Außerdem geht es um den Ursprung des Computerspiels in der Literatur, die Freiheit, sich nicht zu entscheiden und das bevorstehende Verbot unseres Podcasts durch die AfD.

Download

Wenn ihr unserem Podcast langfristig zu folgen beabsichtigt, abonniert unseren RSS-Feed oder labt euch an iTunes.

Shownotes:

 

avatar

Über Tobias Klös

Tobias Klös (tk) studiert an der Philipps-Universität Marburg im Master Erziehungs- und Bildungswissenschaft und an der Goethe-Uni Frankfurt im Bachelor Philosophie. Er beschäftigt sich in Theorie und Praxis mit Medienpädagogik. Neben seiner Leidenschaft für Bücher, welche die Statik jedes Hauses gefährdet, wendet sich Tobi gerne Videospielen zu.

6 comments

  1. Moin.
    Ich konnte in euren Podcast bisher nur mal kurz reinhören und weiß daher nicht, ob es evtl. schon Erwähnung findet: Killer 7.
    Zufällig habe ich vor ein paar Wochen selbst erst ein Editorial verfasst, in dem es ausgehend von Killer 7 unter anderem um körperliche Behinderungen in Videospielen geht; in den Comments unter dem Artikel werden auch noch ein paar andere Spiele genannt: https://spielkritik.com/2017/01/11/goetter-die-das-leid-nicht-kennen/

  2. Hochachtung, wie ihr an das Thema herangeht! Auf die kommenden Folgen bin ich sehr gespannt.

    Zur Darstellung von Behinderungen habe ich zwei weitere Beobachtungen für euch:
    1) Im Film Avatar sitzt der Hauptdarsteller im Rollstuhl. Im Spiel Avatar fehlt ein solcher Bezug völlig.
    2) In Street Fighter III gibt es den Charakter Oro. Wenn man dessen Geschichte nicht kennt, dann wirkt er einarmig. Den Arm hat er sich jedoch selbst abgebunden um seinen Gegnern eine faire Chance zu geben. https://en.wikipedia.org/wiki/Oro_(Street_Fighter)

    Zu Wolfenstein: Ich wollte letzte Woche bereits die Lieder der „Neumond Recording Company“ ansprechen, aber wenn man sie selber im Spiel findet, ist die Verwunderung einfach größer. Im Spiel habe ich dann auch nach weiteren Songs Ausschau gehalten. Hier ein paar der Lieder auf Soundcloud: https://soundcloud.com/neumondrecordings/tracks
    „Zug nach Hamburg“ finde ich sehr gelungen.
    Gespielt habe ich die englische Fassung des Spiels und es wird oft deutsch gesprochen. Einer der größten Unterschiede für mich ist die komplett anders wirkende Befreiungsszene im Verbrennungsofen des Lagers.

    PS: Bei den Hörerkommentaren von Folge 30 musste ich sehr lachen und kann euren Einsatz bzgl. des Tones an dieser Stelle nur loben!!!

  3. Hey,

    super Sache, dass ihr das Thema angeht! Ich hab euren Podcast durch Twitter entdeckt und gleich auf allen möglichen Kanälen weiter verbreitet 🙂
    Ein Wunsch von meiner Seite wäre eventuell Sprungmarken einzufügen, so dass man gleich zum Hauptthema springen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.