Gamescom-Diskurs #3 – Bundeswehr, GameChurch & Call of Cosplay

Der krönende Abschluss unserer #gamescomdiskurs-Trilogie ist da. Etwas verspätet, dafür aber mit umso spannenderen Themen. Zunächst überprüfen wir, ob wir unseren eigenen Ansprüchen gerecht geworden sind. Danach gibt Sebastian seine Eindrücke zu Call of Duty: Infinite Warfare preis bevor wir uns letztendlich drei Meta-Themen zu wenden: Was macht die Bunderwehr auf der Gamescom und sollte sie dort sein? Was macht die GameChurch auf der Gamescom und sollte sie dort sein? Und wie ist es als Cosplayerin unterwegs zu sein?
Wir hoffen, euch haben die drei aufeinanderfolgenden Casts gefallen. Schenkt uns euer Feedback und einen ganzen Haufen Abos, damit wir das Gefühl haben, dass es den Aufwand wert war.

 

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Über Stefan Simond

Stefan Simond (sts) studierte an der Philipps-Universität Marburg im Master Medien & kulturelle Praxis. Er ist nicht nur Musiker und Autor, sondern verachtet auch leidenschaftlich Videospiele. Neben seiner Funktion als Chefredakteur auf pixeldiskurs.de arbeitet er am Institut für Medienwissenschaft in Marburg.

2 comments

  1. Moin Moin,
    erstmal vielen Dank für euren Podcast im Allgemeinen und eure Berichterstattung zur Gamescom im Besonderen.
    Bei eurem Bericht zur Bundeswehr auf der Gamescom fielen mir direkt die Werbe und Propagandaversuche der US Armee ( https://de.m.wikipedia.org/wiki/America%E2%80%99s_Army , https://youtu.be/HU1y1G6uzAI ) ein, die ja auch schon gezielt über das Medium Games nach Nachwuchs suchen! Und auch wenn man sich vorgeblich als Arbeitgeber (im Entertainmentbereich??) präsentieren möchte erscheint mir doch die Gamescom als Plattform dafür sehr fragwürdig und man könnte meinen die Bundeswehr hätte sich ihre Strategien irgendwo abgeguckt. Steht die Bundeswehr womöglich demnächst mit eigenen Spieleentwicklungen auf solchen Messen?

    1. Vielen Dank für deinen Input.
      Ob die Bundeswehr tatsächlich mal mit einem eigenen Spiel dort auftritt, weiß ich nicht. Vorstellen kann ich mir das kaum. Dennoch finde ich deinen America’s Army-Vergleich ausgesprochen fruchtbar, denn das ist ein Paradebeispiel der Vermischung von Militär und Unterhaltung (Michael Schulze von Glaßer bezeichnet das als ‚Militainment‘).
      Am Bundeswehr-Stand habe ich dieses Jahr keine direkten spielerischen Elemente entdeckt, aber auch sowas gab es schon; einfache Reaktionsspielchen. Aber die ausgestellten Panzer und das militärische Equipment rücken durch die Rahmung als Spielemesse eben doch in einen spielerischen Kontext. Das ist eine Besorgnis erregende Beobachtung, denn vor allem Jugendliche fühlen sich scheinbar angezogen von der Imposanz der militärischen Ausrüstung. Zu der Inszenierung gehört auch, dass die Soldaten in voller Montur dort herumlaufen. Der einzige Grund, Tarnkleidung auf der Gamescom zu tragen, ist wohl, zu Schauzwecken. Das weckt das Interesse insbesondere jüngerer Besucher.
      Ich stimme deiner Einschätzung also zu: „sehr fragwürdig“.

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