Let’s Play pazifistisch – Call Of Duty: Modern Warfare 3

Es heißt eben auch einfach „Shooter“. Einen ganzen Genrekorpus umfasst diese Bezeichnung. Entsprechend darf und soll natürlich auch geschossen werden! Wie obligatorisch in unserem Lieblingsmedium die Ausübung von Gewalt ist, darüber denken wir nur selten nach. Braucht es wirklich immer das ganz große Gemetzel, diese Barbarei, diese elende Oppositionslogik? – Wir wenden uns diesem Thema in einer neuen Videoreihe zu!

Da Let’s Plays derzeit cool sind, wollen auch wir uns ein Stück vom Kuchen abschneiden. Wer bitte ist Gronkh? Doch so einfach machen wir uns die Sache nicht. Unter dem Label Let’s Play pazifistisch vergreifen wir uns an alten wie modernen Titeln, um herauszufinden, wie weit wir kommen, ohne unmittelbar Gewalt auszuüben. Unser pazifistischer Idealismus ist von gnadenloser Konsequenz: Erfordert das Spiel zum Weiterkommen etwa einen Menschen zu erschießen, dann war’s das.

Episode 1: Befehlsverweigerung und Ladehemmungen in Call Of Duty: Modern Warfare 3 – mit Kevin Pauliks und Stefan Simond.

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Über Stefan Heinrich Simond

Stefan Heinrich Simond (shs) publiziert und unterrichtet im Bereich der Game Studies am Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg, promoviert zur Repräsentation psychischer Krankheiten in digitalen Spielen und studiert nebenher im Master Philosophie. Er ist außerdem Host des wöchentlichen Pixeldiskurs-Podcasts.

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Über Kevin Pauliks

Kevin Pauliks, M.A. (kp) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie, insbesondere Handlungs- und Interaktionstheorien der Bergischen Universität Wuppertal. Von 2014 bis 2016 studierte er Medien und kulturelle Praxis an der Philipps-Universität Marburg. Als Redakteur von Pixeldiskurs hegt er ein besonderes Interesse an Adventure-Games und Serien aller Art.

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